So entfernt man Malware, die von bösartigen Microsoft OneNote Dateien verbreitet wird
TrojanerAuch bekannt als: Microsoft OneNote Virus
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Was ist Microsoft OneNote Malware?
Die Malware Microsoft OneNote – bezieht sich auf bösartige Software, die trojanisierte OneNote (.one) Dateien verwendet. Die echten Formatdokumente werden für die Verbreitung von Malware geändert, indem virulente Inhalte in sie eingebettet werden, welche den Download/die Installation der Prozesse der Malware auslösen, wenn mit ihnen interagiert wird.
Der Aufstieg von infektiösen OneNote-Dateien fällt mit der Entscheidung von Microsoft, automatisch Makros aus dem Internet auf MS Office-Dokumenten zu blockieren. Viele Jahre haben sich Cyberkriminelle auf bösartige Makrobefehle gestützt, um Malware zu verbreiten, jedoch haben neue Entwicklungen diesen Weg versperrt und OneNote-Dateien zum Aufstieg verholfen.

Übersicht über die Malware Microsoft OneNote
In den meisten Fällen werden bösartige OneNote-Dateien über Spam-Kampagnen gefördert. Diese Dateien werden entweder als Anhänge oder über Download-Links verbreitet.
Während dies verfasst wird, wurde bei zwei bösartigen Programmen beobachtet, dass sie auf diese Weise verbreitet wurden - der Banking-Trojaner Qakbot, der finanzbezogene Informationen anvisiert und in der Lage ist, Ketteninfektionen zu verursachen (d.h. zusätzliche Trojaner, Ransomware, Kryptominer usw.) und RedLine Stealer, der entwickelt wurde, um eine Reihe an sensiblen Daten von infizierten Geräten zu extrahieren.
Die untersuchten Kampagnen, die Qakbot tragen, haben Opfer nach dem Zufallsprinzip anvisiert oder gestohlene E-Mail-Konten verwendet und allen Teilnehmern eines existierenden E-Mail-Threads geantwortet. Die Spam-Briefe selbst neigten dazu, nicht persönlich zu sein; das einzige persönliche Detail war der Nachname des Empfängers, der für manche E-Mails in die Betreffzeile geschrieben wurde.
Bei den untersuchten, virulenten OneNote-Dateien war eine HTML-Anwendung (HTA-Datei) eingebettet, die (nachdem sie angeklickt worden ist) eine seriöse App eingesetzt hat, um die Malware (in diesem Fall Qakbot) herunterzuladen/zu installieren. Es kann jedoch fast jede Art von Datei in OneNote eingebettet werden.
Dokumentformate benötigen häufig eine zusätzliche Benutzer-Interaktion, um Infektionsketten frühzustarten (d.h. der Download/die Installation von Malware beginnt erst ab Öffnung) und dies trifft bei bösartigen OneNote-Dateien zu.
Infektiöse Microsoft Office-Dokumente benötigen, dass Benutzer ihre Makrobefehle erlauben (d.h. das Bearbeiten/Inhalte aktivieren), wogegen OneNote-Dateien es benötigen, dass Benutzer auf die eingebetteten Inhalte klicken. Um dies zu erreichen, greifen Cyberkriminelle normalerweise zu Social Engineering. Die analysierten OneNote-Dateien enthielten beispielsweise gefälschte Schaltflächen wie "Öffnen“, welche die Datei angeblich von Cloud-Speicher herunterladen oder "Doppelklick, Um Datei Anzusehen" – impliziert einen Zugang zu irgendwelchen nicht existierenden Inhalten.
Theoretisch könnten virulente OneNote-Dateien verwendet werden, um jegliche Arten von Malware zu verbreiten. Die von einer Infektion ausgehenden Bedrohungen hängen von den Fähigkeiten des Programms und den Zielen der Cyberkriminellen ab.
Allgemein können Malware-Infektionen zu einer verschlechterten Systemleistung oder dessen Ausfall, Datenverlust, Hardware-Schäden, erhebliche Probleme bei der Privatsphäre, finanziellen Verlusten und Identitätsdiebstahl führen.
Falls Sie glauben, dass Ihr System bereits infiziert ist - empfehlen wir dringend, einen Antivirus zu verwenden, um einen Systemscan durchzuführen und alle Bedrohungen unverzüglich zu entfernen.
| Name | Microsoft OneNote Virus |
| Art der Bedrohung | Trojaner, passwortstehlender Virus, Banking-Malware, Spyware. |
| Erkennungsnamen (verbreiten Qakbot) | Avast (Other:Malware-gen [Trj]), Combo Cleaner (Trojan.GenericKD.65264047), ESET-NOD32 (verschiedene Erkennungen), Kaspersky (Trojan.Script.Agent.jr), Microsoft (TrojanDownloader:O97M/Qakbot.SS!MTB), vollständige Liste von Erkennungen (VirusTotal) |
| Erkennungsnamen (verbreiten RedLine) | Avast (Other:Malware-gen [Trj]), Combo Cleaner (Trojan.Generic.33194109), ESET-NOD32 (BAT/Agent.PLI), Kaspersky (Trojan.Script.Agent.jq), Microsoft (Trojan:Win32/Leonem), vollständige Liste von Erkennungen (VirusTotal) |
| Nutzlast | Qakbot, RedLine |
| Symptome | Trojaner werden entwickelt, um den Computer des Opfers heimlich zu infiltrieren und ruhig zu bleiben und somit sind auf einer infizierten maschine keine besonderen Symptome klar erkennbar. |
| Verbreitungsmethoden | Infizierte E-Mail-Anhänge, bösartige Online-Werbeanzeigen, Social Engineering. |
| Schaden | Gestohlene Passwörter und Bankdaten, Identitätsdiebstahl, der Computer des Opfers wurde einem Botnet hinzugefügt. |
| Malware-Entfernung (Windows) |
Um mögliche Malware-Infektionen zu entfernen, scannen Sie Ihren Computer mit einer legitimen Antivirus-Software. Unsere Sicherheitsforscher empfehlen die Verwendung von Combo Cleaner. Combo Cleaner herunterladenDer kostenlose Scanner überprüft, ob Ihr Computer infiziert ist. Um das Produkt mit vollem Funktionsumfang nutzen zu können, müssen Sie eine Lizenz für Combo Cleaner erwerben. Auf 7 Tage beschränkte kostenlose Testversion verfügbar. Eigentümer und Betreiber von Combo Cleaner ist RCS LT, die Muttergesellschaft von PCRisk. |
Malware im Allgemeinen
Trojanisierte OneNote-Dateien können verwendet werden, um jegliche Malware zu verbreiten. Bösartige Software kann ein breites Spektrum an Funktionalitäten und Zwecken haben.
Beliebte Arten beinhalten: Backdoors/Loader (verursachen Ketteninfektionen), Stealer (stehlen Daten/Inhalte), Spyware (nehmen Screenshots auf, zeichnen Tastenanschläge, Audio/Video auf usw.), Clipper (ersetzen Zwischenablage-Daten), Ransomware (verschlüsselt Daten/sperrt den Bildschirm des Geräts für Erpressungszwecke), Kryptominer (missbrauchen Systemressourcen, um Kryptowährungen zu generieren) und so weiter.
Unabhängig davon, wie Malware agiert – ist ihre Präsenz auf einem System eine Gefahr für die Sicherheit von Geräten/Benutzern. Daher ist es von entscheidender Bedeutung, alle Bedrohungen sofort nach ihrer Erkennung zu beseitigen.
Wie hat die Malware Microsoft OneNote meinen Computer infiltriert?
Bösartige OneNote-Dateien werden am häufigsten über E-Mail-Spam-Kampagnen als Anhänge oder über Download-Links verbreitet. Diese E-Mails können auf verschiedene Arten getarnt werden, häufig als Nachrichten von seriösen Unternehmen, Dienstleistern, Institutionen, Behörden und anderen Entitäten.
Der Infektionsvorgang wird ausgelöst, wenn der Inhalt, der in eine OneNote-Datei eingebettet ist, angeklickt wird. Social Engineering kann verwendet werden, um Benutzer dazu zu verleiten, dies zu tun (z.B. bittet darum, eine Schaltfläche anzuklicken, um eine Datei herunterzuladen/zu öffnen usw.).
Es ist jedoch möglich, dass infektiöse OneNote-Dateien unter Einsatz anderer Methoden verbreitet werden. Benutzer können dazu verleitet werden, eine solche Datei durch Suchmaschinen-Poisoning oder Malvertising-Techniken herunterzuladen, bei welchen die bösartige Datei als gewöhnlicher Inhalt präsentiert wird. Verschiedene Online-Betrugsmaschen könnten außerdem verwendet werden, um virulente OneNote-Dateien zu verbreiten.
Wie kann die Installation von Malware vermieden werden?
Wir empfehlen dringend, bei eingehenden E-Mails, PMs/DMs, SMS und anderen Nachrichten vorsichtig zu sein. Die in verdächtigen/irrelevanten Mails zu findenden Anhänge oder Links dürfen nicht geöffnet werden, da sie infektiös sein können.
Dieselbe Wachsamkeit sollte auf das Surfen ausgeweitet werden, da betrügerische und bösartige Online.Inhalte normalerweise seriös und harmlos erscheinen.
Wir empfehlen, ausschließlich von offiziellen und verifizierten Kanälen aus herunterzuladen. Darüber hinaus müssen alle Programme mithilfe von Funktionen/Werkzeugen aktiviert und aktualisiert werden, die von echten Entwicklern zur Verfügung gestellt wurden, as illegal activation tools ("cracks") and third-party updates may contain malware.
Es ist von herausragender Bedeutung, ein namhaftes Anti-Virus installiert zu haben und auf dem neuesten Stand zu halten. Sicherheitssoftware muss verwendet werden, um regelmäßige System-Scans durchzuführen und erkannte Bedrohungen und Probleme zu entfernen. Falls Sie glauben, dass Ihr Computer bereits infiziert ist, empfehlen wir, einen Scan mit Combo Cleaner Antivirus für Windows durchzuführen, um infiltrierte Malware automatisch zu beseitigen.
Screenshot einer bösartigen OneNote-Datei, die den Stealer RedLine verbreitet:

Screenshot einer Spam-E-Mail, welche eine bösartige OneNote-Datei verbreitet:

Der in dieser E-Mail dargestellte Text:
Subject: DOC Lester
Hello,
A llist of the required documents for a contract in one doc:-
Screenshot von noch einer weiteren Spam-E-Mail, die verwendet wird, um eine bösartige OneNote-Datei zu fördern:

Der in dieser E-Mail dargestellte Text:
Subject: Automatic reply
Good morning,
Please look into this as a matter of urgency
My thanks and appreciationGood day,
I will be out of the office for today.
Please contact - for assistance.
Have a great day
Wie lässt sich Malware manuell entfernen?
Die meisten Trojaner-Infektionen lassen sich mit einem vollständigen Systemscan mit Combo Cleaner entfernen. Die folgende vollständige manuelle Vorgehensweise ist für Fälle gedacht, in denen die automatische Entfernung fehlgeschlagen ist, Sie überprüfen möchten, ob ein Scan wirklich alles erfasst hat, oder die Bedrohung mehrere Persistenzpunkte angelegt hat.
Vom Netzwerk trennen
Ziehen Sie Ihr Ethernet-Kabel ab und schalten Sie das WLAN aus. Auf einem Laptop geht es mit der Flugmodus-Taste am schnellsten.
Viele Trojaner schleusen Daten aus - im Browser gespeicherte Passwörter, Banking-Sitzungen, Screenshots - und nehmen Fernbefehle entgegen. Das Trennen des Netzwerks stoppt beides sofort. Lassen Sie die Verbindung bis Phase 4 getrennt.
Im abgesicherten Modus mit Netzwerktreibern starten
Der abgesicherte Modus lädt nur einen minimalen Satz an Treibern und verhindert, dass die meiste Malware automatisch startet. Mit „Netzwerktreibern“ können Sie Tools herunterladen - aktivieren Sie das WLAN erst wieder, nachdem der Rechner gestartet ist.
Öffnen Sie . Klicken Sie neben Erweiterter Start auf Jetzt neu starten.
Ihr Computer startet neu und zeigt das Menü „Option auswählen“ an. Klicken Sie auf . Drücken Sie nach dem zweiten Neustart 5 oder F5.
Klicken Sie auf das Windows-Logo, halten Sie Umschalt gedrückt, klicken Sie auf das Ein/Aus-Symbol und wählen Sie Neu starten. Klicken Sie im Bildschirm „Option auswählen“ auf . Drücken Sie F5.
Windows 8
Öffnen Sie den Startbildschirm, geben Sie erweitert ein und wählen Sie Einstellungen → Erweiterte Startoptionen → Jetzt neu starten → Problembehandlung → Erweiterte Optionen → Starteinstellungen → Neu starten → F5.
Hinweis: Der Support für Windows 8 endete im Januar 2023 - wenn Sie es weiterhin verwenden, ist Ihr Risiko einer erneuten Infektion deutlich höher.
Windows 7
Klicken Sie auf Start → Herunterfahren → Neu starten → OK. Drücken Sie während des Systemstarts wiederholt F8, bis das Menü „Erweiterte Startoptionen“ erscheint, und wählen Sie dann „Abgesicherter Modus mit Netzwerktreibern“.
Hinweis: Der Support für Windows 7 endete im Januar 2020 - wenn Sie es weiterhin verwenden, ist Ihr Risiko einer erneuten Infektion deutlich höher.
Laufende Prozesse mit Process Explorer überprüfen
Laden Sie Process Explorer von Microsoft Sysinternals herunter. Führen Sie das Programm als Administrator aus. Klicken Sie auf und .
Sortieren Sie nach „Verified Signer“. Alles, was unsigniert aus %AppData%, %LocalAppData%, %Temp% oder %ProgramData% läuft, ist verdächtig. Rechtsklick → Properties zeigt den vollständigen Pfad der Programmdatei an. Mit Rechtsklick → „Search Online“ können Sie unbekannte Prozessnamen nachschlagen.
Der Task-Manager blendet vollständige Dateipfade aus, zeigt keine digitalen Signaturen an und gruppiert Prozesse so, dass Malware leicht übersehen wird. Process Explorer ist dasselbe Tool, das auch Microsoft-Techniker verwenden.
Alle Persistenzpunkte mit Autoruns erfassen
Laden Sie Autoruns herunter. Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf Autoruns.exe und wählen Sie Als Administrator ausführen - ohne erhöhte Rechte kann Autoruns geschützte Registrierungsstrukturen nicht untersuchen.
Öffnen Sie im Menü und und klicken Sie dann auf Refresh.
Moderne Trojaner nisten sich nicht nur im Autostart ein. Gehen Sie diese Registerkarten durch und suchen Sie nach unsignierten oder unbekannten Einträgen:
- Logon - klassische Run-/RunOnce-Schlüssel
- Scheduled Tasks - ein häufiges Versteck, insbesondere Aufgaben mit PowerShell-, MSHTA- oder rundll32-Aktionen
- Services - unsignierte Dienste in Ordnern, die nicht zu Microsoft gehören
- WMI - Ereignisabonnements sind ein unauffälliger Persistenzmechanismus (MITRE T1546.003)
- Image Hijacks - Missbrauch des „Debugger“-Werts in den Image File Execution Options
- AppInit - DLLs, die in jeden Prozess mit grafischer Oberfläche geladen werden
- Browser plug-ins - unsignierte Add-ons in allen installierten Browsern
Rechtsklick auf einen verdächtigen Eintrag → „Jump to Image“ zeigt die tatsächliche Datei. Rechtsklick → „Search Online“ öffnet VirusTotal für den Hash der Datei. Noch nicht löschen - notieren Sie sich nur die Dateipfade und Eintragsnamen. Wir entfernen sie nach den Scans.
Hosts-Datei und DNS-Einstellungen prüfen
Trojaner leiten Domains von Banken, Antivirenherstellern und Update-Diensten oft auf Server der Angreifer weiter, indem sie die hosts-Datei oder die DNS-Einstellungen ändern.
Hosts-Datei: Öffnen Sie den Editor als Administrator und öffnen Sie C:\Windows\System32\drivers\etc\hosts. Legitime Einträge sind mit # auskommentiert. Jede nicht auskommentierte Zuordnung von IP-Adresse zu Domain ist verdächtig - insbesondere Weiterleitungen für microsoft.com, windowsupdate oder Ihre Bank.
DNS-Einstellungen: Öffnen Sie die Eingabeaufforderung als Administrator und führen Sie ipconfig /all aus. Vergewissern Sie sich, dass Ihre DNS-Server auf Ihren Internetanbieter, Ihren Router oder einen bekannten öffentlichen Resolver (Cloudflare 1.1.1.1, Google 8.8.8.8) verweisen. Öffnen Sie dann und prüfen Sie, dass weder die DNS- noch die DNS-über-HTTPS-Einstellungen (DoH) manipuliert wurden.
Ein bereinigter PC mit manipuliertem DNS ist immer noch ein kompromittierter PC. Sie glauben, Sie seien auf chase.com, landen aber auf dem Klon des Angreifers.
Kein einzelnes Antivirenprogramm erkennt alles. Die folgende Reihenfolge ist beabsichtigt: zuerst der Offline-Scan (erkennt Rootkits, bevor Windows vollständig geladen ist), dann On-Demand-Scanner im laufenden System und schließlich die manuelle Bereinigung von allem, was übersehen wurde.
Microsoft Defender Offline ausführen
Starten Sie Windows im normalen Modus neu. Öffnen Sie . Wählen Sie Microsoft Defender Antivirus (Offlineüberprüfung) und klicken Sie auf Jetzt überprüfen. Ihr Computer startet in einer abgespeckten Umgebung neu und führt den Scan durch, bevor das vollständige Betriebssystem geladen wird.
Rootkits und Bootkits verbergen sich vor jedem Scanner, der in derselben, bereits infizierten Windows-Sitzung läuft. Ein Offline-Scan vor dem Systemstart sieht die Festplatte, bevor sich die Malware verstecken kann.
VB100-zertifiziert. Kombiniert Anti-Trojaner-Schutz, Registrierungs- und Persistenz-Scans sowie Anti-Spyware in einem Durchgang. Eine 7-tägige kostenlose Testversion ist verfügbar.
Combo Cleaner herunterladenVollständigen Systemscan mit Combo Cleaner durchführen
Installieren Sie Combo Cleaner und führen Sie einen vollständigen Systemscan durch (nicht den Schnellscan). Lassen Sie ihn vollständig durchlaufen, prüfen Sie die erkannten Bedrohungen und wenden Sie die empfohlenen Aktionen an. Combo Cleaner stellt bekannte Trojaner und deren Persistenzeinträge in der Registrierung unter Quarantäne.
Microsoft Safety Scanner als Zweitscan ausführen
Laden Sie Microsoft Safety Scanner (MSERT.exe) herunter, das kostenlose On-Demand-Tool von Microsoft. Die Programmdatei läuft nach 10 Tagen ab, sodass jeder Download die neuesten Signaturen enthält. Führen Sie nach Combo Cleaner einen vollständigen Scan durch, um alles zu erfassen, was eine einzelne Engine möglicherweise übersieht.
Unterschiedliche Scan-Engines erkennen unterschiedliche Bedrohungen. Ein zusätzlicher Microsoft-Scan nach Combo Cleaner ist der am meisten unterschätzte Überprüfungsschritt bei der Malware-Entfernung.
Alles, was noch in Autoruns aufgeführt ist, manuell entfernen
Öffnen Sie Autoruns erneut. Alles, was Sie in Schritt 4 markiert haben und noch vorhanden ist, wurde von den automatischen Scans nicht erfasst. Gehen Sie bei jedem verbliebenen verdächtigen Eintrag wie folgt vor: Rechtsklick → Delete in Autoruns (damit wird die Persistenzregistrierung entfernt), dann zum Dateipfad navigieren und die eigentliche Datei löschen. Leeren Sie den Papierkorb.
Manche Malware-Dateien tauchen nach dem Löschen wieder auf, weil etwas anderes im System sie neu erstellt. Wenn Sie eine Datei löschen und sie innerhalb weniger Minuten zurückkehrt, gibt es noch einen Persistenzpunkt, den Autoruns nicht angezeigt hat - meist einen Dienst oder eine geplante Aufgabe, die unter SYSTEM ausgeführt wird. Wiederholen Sie die Scans aus den Schritten 6-8 oder führen Sie eine Neuinstallation durch (siehe Ende der Anleitung).
Browser zurücksetzen und Benachrichtigungsberechtigungen entfernen
Trojaner und Adware entführen häufig Browser - sie ändern die Standardsuchmaschine, installieren betrügerische Erweiterungen oder verschaffen sich Benachrichtigungsberechtigungen, um auch nach der Entfernung der Malware weiterhin betrügerische Pop-ups anzuzeigen.
- Chrome: Rufen Sie
chrome://settings/resetauf und klicken Sie auf „Einstellungen auf ursprüngliche Standardwerte zurücksetzen“. Rufen Sie dannchrome://settings/content/notificationsauf und entfernen Sie alle unbekannten Websites. - Edge: Rufen Sie
edge://settings/resetauf. Prüfen Sie dannedge://settings/content/notifications. - Firefox: Öffnen Sie
about:supportund klicken Sie auf Firefox bereinigen (Firefox spricht hier von „Bereinigen“, nicht von „Zurücksetzen“). Prüfen Sie dann Einstellungen → Datenschutz & Sicherheit → Berechtigungen → Benachrichtigungen.
Überprüfen Sie in jedem Browser die installierten Erweiterungen und entfernen Sie alles, was Sie nicht kennen - insbesondere Erweiterungen, die Sie nicht selbst installiert haben.
Defender und Manipulationsschutz wieder aktivieren und alles aktualisieren
Viele Trojaner deaktivieren Sicherheitssoftware. Öffnen Sie und vergewissern Sie sich, dass Echtzeitschutz, Cloudbasierter Schutz und Manipulationsschutz aktiviert sind. Der Manipulationsschutz verhindert, dass Malware Defender unbemerkt deaktiviert.
Führen Sie anschließend Windows Update aus () und aktualisieren Sie Ihre Browser und Anwendungen. Der Infektionsweg, über den der Trojaner ursprünglich eingedrungen ist, hängt meist mit veralteter Software zusammen.
Passwörter von einem sauberen Gerät aus ändern
Wenn es sich bei dem Trojaner um einen Info-Stealer handelte (Lumma, RedLine, Vidar und ähnliche sind extrem verbreitet), gehen Sie davon aus, dass jedes in Ihrem Browser gespeicherte Passwort kompromittiert ist. Ändern Sie diese Passwörter von einem anderen, nachweislich sauberen Gerät aus - Ihr Smartphone eignet sich, sofern es nicht infiziert ist.
Empfohlene Reihenfolge:
- Primäre E-Mail-Adresse zuerst - sie ist die zentrale Wiederherstellungsstelle für alle anderen Konten
- Bank- und Finanzkonten
- Master-Passwort des Passwort-Managers (falls Sie einen verwenden)
- Soziale Medien, Online-Shopping und übrige Konten
Aktivieren Sie, wo verfügbar, eine phishing-resistente Multi-Faktor-Authentifizierung (Passkeys / FIDO2-Hardwareschlüssel / Authentifizierungs-Apps) - SMS-basierte MFA lässt sich von versierten Angreifern umgehen.
Bereinigung überprüfen und 7 Tage lang überwachen
Stellen Sie die Netzwerkverbindung wieder her und führen Sie einen letzten vollständigen Scan mit Combo Cleaner durch. Öffnen Sie den Task-Manager (Strg + Umschalt + Esc) und wechseln Sie zur Registerkarte Autostart-Apps - vergewissern Sie sich, dass nichts Verdächtiges wieder aufgetaucht ist.
Achten Sie in den nächsten 7 Tagen darauf, ob Symptome zurückkehren: unerwartet hohe CPU-Auslastung, wieder auftauchende unbekannte Prozesse, Browser-Weiterleitungen oder Pop-ups. Wenn etwas zurückkehrt, haben Sie einen Persistenzpunkt übersehen und müssen die Vorgehensweise wiederholen - oder es liegt eine tiefergehende Kompromittierung vor, die eine Neuinstallation erfordert.
Wann Sie Windows stattdessen neu installieren sollten
Die manuelle Entfernung ist nicht immer die richtige Lösung. Eine komplette Neuinstallation von Windows ist der einzige Weg, um zu 100 % sicher zu sein, wenn:
- Die Malware nach jedem Entfernungsversuch wieder auftaucht
- Ein Bootkit oder UEFI-Rootkit erkannt wurde (diese Art von Bedrohung sitzt unterhalb des Betriebssystems und übersteht eine normale Windows-Neuinstallation)
- Nachweislich ein Trojaner zum Diebstahl von Zugangsdaten mit Administratorrechten lief (Lumma, RedLine, Vidar) - das System enthält dann wahrscheinlich mehrere unbekannte Payloads
- Der PC für Online-Banking, geschäftliche E-Mails oder andere Zwecke genutzt wird, bei denen auch nur geringe Zweifel nicht akzeptabel sind
Eine Neuinstallation dauert 30-60 Minuten: Windows 11 lässt sich über neu installieren. Sichern Sie Ihre Dokumente vorher auf einem externen Speicher, scannen Sie die Sicherung mit Combo Cleaner, bevor Sie sie wiederherstellen, und installieren Sie Ihre Anwendungen neu - stellen Sie sie niemals aus einer Sicherung des infizierten Systems wieder her.
Wichtig: Die manuelle Entfernung erfordert fortgeschrittene Computerkenntnisse. Wenn Sie sich nicht sicher sind, Systemdateien von bösartigen Dateien zu unterscheiden, führen Sie einen automatischen Scan mit Combo Cleaner und Windows Defender durch und belassen Sie es dabei - damit erfassen Sie die überwiegende Mehrheit der Trojaner, die Privatanwender treffen, ohne zu riskieren, Windows durch das Löschen der falschen Datei zu beschädigen.
Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Worin besteht der Zweck von bösartigen OneNote-Dateien?
Das seriöse OneNote-Dateiformat kann von Cyberkriminellen trojanisiert werden, um die Geräte von Opfern mit Malware zu infizieren. Diese infektiösen Dateien können verwendet werden, um praktisch jede Art von bösartigen Programmen zu verbreiten. Der Download/die Installation von Malware wird ausgelöst, wenn das Opfer mit Inhalten interagiert, die in der OneNote-Datei eingebettet sind.
Was sind die größten Probleme, die die Malware OneNote verursachen kann?
Die Bedrohungen, die von einer Infektion ausgehen, hängen von den Fähigkeiten der Malware und der Vorgehensweise der Cyberkriminellen ab. Wie in der vorherigen Antwort erwähnt,können OneNote-Dateien verwendet werden, um verschiedene Arten von Malware, z.B. Trojaner, Ransomware, Kryptominer und so weiter zu verbreiten. Im Allgemeinen können hochriskante Infektionen zu einer verschlechterten Systemleistung oder dessen Ausfall, schwerwiegenden Problemen mit der Privatsphäre, Datenverlust, Hardware-Schäden, finanziellen Verlusten und Identitätsdiebstahl führen.
Wie hat OneNote-Malware meinen Computer infiltriert?
Bösartige OneNote-Dateien werden hauptsächlich als Anhänge oder Download-Links in Spam-E-Mails verbreitet. Diese Dateien könnten jedoch auch mithilfe von Suchmaschinen-Poisoning-Techniken, Malvertising, Online-Betrugsmaschen und andere verbreitet werden.
Ich habe eine Spam-E-Mail gelesen, aber die OneNote-Datei nicht geöffnet, ist mein Computer infiziert?
Nein, das bloße Öffnen einer E-Mail wird keinerlei Malware-Download/Installationsprozesse auslösen. Systeme werden infiziert, wenn in Spam-Mails zu findende, bösartige Anhänge oder Links geöffnet/angeklickt werden und dies gilt für bösartige OneNote-Dateien.
Ich habe die OneNote-Datei heruntergeladen und geöffnet, die von einer Spam-E-Mail gefördert wird, ist mein Computer infiziert?
Bösartige OneNote-Dateien beginnen damit, Malware herunterzuladen/zu installieren, wenn die in sie eingebetteten Inhalte (z.B. Dateien wie HTA, LNK, VBS usw.) angeklickt werden. Beachten Sie, dass diese Dateien häufig irreführende Anweisungen enthalten, die Benutzer dazu verleiten sollen, mit den Inhalten zu interagieren.
Wird Combo Cleaner mich vor Malware schützen?
Ja, Combo Cleaner kann Systeme scannen sowie praktisch alle bekannten Malware-Infektionen erkennen und beseitigen. Es muss betont werden, dass die Durchführung eines vollständigen Systemscans von herausragender Bedeutung ist, da ausgereifte bösartige Programme sich normalerweise tief innerhalb von Systemen versteckt.
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Tomas Meskauskas
Erfahrener Sicherheitsforscher, professioneller Malware-Analyst
Meine Leidenschaft gilt der Computersicherheit und -technologie. Ich habe mehr als 10 Jahre Erfahrung in verschiedenen Unternehmen im Zusammenhang mit der Lösung computertechnischer Probleme und der Internetsicherheit. Seit 2010 arbeite ich als Autor und Redakteur für PCrisk. Folgen Sie mir auf Twitter und LinkedIn, um über die neuesten Bedrohungen der Online-Sicherheit informiert zu bleiben.
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