So entfernene Sie die Trojaner-artige Malware ZxxZ von Ihrem Betriebssystem
TrojanerAuch bekannt als: ZxxZ Malware
Der kostenlose Scanner prüft, ob Ihr Computer infiziert ist.
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Was ist der ZxxZ Trojaner?
ZxxZ ist der Name eines bösartigen Programms, das als Trojaner eingestuft wird. Diese Malware kann zusätzliche bösartige Software in Systeme infiltrieren. Daher können die Bedrohungen durch ZxxZ-Infektionen besonders groß sein. Es ist nennenswert, dass beobachtet wurde, wie dieser Trojaner aktiv über E-Mail-Spam-Kampagnen verbreitet wird.

Übersicht über die Malware ZxxZ
Nach erfolgreicher Infiltration beginnt ZxxZ mit seinen Tätigkeiten durch das Sammeln von relevanten Gerätedaten, z.B. Computername, Betriebssystem-Version, Benutzername und so weiter. Dieser Trojaner kann Befehle aus der Ferne ausführen, aber vor allem - kann er Dateien in den kompromittierten Computer infiltrieren und sie starten. Daher kann ZxxZ Ketteninfektionen verursachen.
Theoretisch können solche Programme fast jede Art von Malware in ein System einführen. Um dies näher auszuführen: Downloadprogramme können Geräte verschiedene Arten von Trojanern, Ransomware, Kryptowährungs-Miner und andere Malware injizieren.
"Trojaner" ist ein Begriff, der eine breite Palette von bösartiger Software umfasst. Er umfasst Stealer, die Dateien herunterladen und Daten aus dem System und installierten Anwendungen extrahieren können, Keylogger, die Tastenanschläge aufzeichnen, Spyware, die Audio und Video über Mikrofone und Kameras live streamen/aufzeichnen kann, RATs (Remote Access-Trojaner) - multifunktionale Malware, die die Fernsteuerung über infizierte Maschinen ermöglicht, Loader/Backdoors, die zusätzliche schädliche Inhalte in Systeme infiltrieren, Clipper, die Daten ersetzen, die in die Zwischenablage kopiert wurden, und so weiter.
Ransomware agiert, indem sie Dateien verschlüsselt und/oder den Bildschirm des Geräts sperrt, um Lösegeldforderungen für die Entschlüsselung/Wiederherstellung des Zugangs zu verlangen. Kryptominer missbrauchen Systemressourcen (möglicherweise solange, bis dauerhafte Systemausfälle/Hardwareschäden entstehen) - um Kryptowährungen zu generieren. Darüber hinaus kann bösartige Software über unterschiedliche Fähigkeiten in unterschiedlichen Kombinationen verfügen.
Zusammengefasst können Infektionen wie ZxxZ zu verschiedenen Systeminfiltrationen, Datenverlust, schwerwiegenden Datenschutzproblemen, finanziellen Verlusten und Identitätsdiebstahl führen. Falls Sie den Verdacht haben, dass Ihr System bereits mit ZxxZ (oder anderer Malware) infiziert worden ist - empfehlen wir dringend, einen Antivirus zu verwenden, um sie unverzüglich zu entfernen.
| Name | ZxxZ Malware |
| Art der Bedrohung | Trojaner, Passwortstehlender Virus, Banking-Malware, Spyware. |
| Erkennungsnamen (ZxxZ) | Avast (Win32:Trojan-gen), Combo Cleaner (Gen:Variant.Doina.23073), ESET-NOD32 (eine Variante von Win32/TrojanDownloader.Small.BJH), Kaspersky (HEUR:Trojan.Win32.APosT.gen), Microsoft (TrojanDownloader:Win32/FraudLoad.AN!), vollständige Liste von Erkennungen (VirusTotal) |
| Erkennungsnamen (bösartiges doc) | Avast (Other:Malware-gen [Trj]), Combo Cleaner (Trojan.GenericKD.47845687), ESET-NOD32 (Win32/Exploit.CVE-2017-11882.CO), Kaspersky (HEUR:Exploit.MSOffice.CVE-2018-0802.gen), Microsoft (Exploit:O97M/CVE-2017-11882.SM!MTB), vollständige Liste von Erkennungen (VirusTotal) |
| Erkennungsnamen (bösartiges excel) | Avast (Other:Malware-gen [Trj]), Combo Cleaner (Trojan.Generic.31270685), ESET-NOD32 (Win32/Exploit.CVE-2018-0798.A), Kaspersky (HEUR:Exploit.MSOffice.CVE-2018-0802.gen), Microsoft (Exploit:O97M/CVE-2018-0802.AL!MTB), vollständige Liste von Erkennungen (VirusTotal) |
| Symptome | Trojaner werden entwickelt, um den Computer des Opfers heimlich zu infiltrieren und ruhig zu bleiben und daher sind auf einer infizierten Maschine keine bestimmten Symptome klar erkennbar. |
| Verbreitungsmethoden | Infizierte E-Mail-Anhänge, bösartige Online-Werbeanzeigen, Social Engineering, Software-"Cracks". |
| Schaden | Gestohlene Passwörter und Bankdaten, Identitätsdiebstahl, der Computer des Opfers wurde einem Botnetz hinzugefügt. |
| Malware-Entfernung (Windows) |
Um mögliche Malware-Infektionen zu entfernen, scannen Sie Ihren Computer mit einer legitimen Antivirus-Software. Unsere Sicherheitsforscher empfehlen die Verwendung von Combo Cleaner. Combo Cleaner herunterladenDer kostenlose Scanner überprüft, ob Ihr Computer infiziert ist. Um das Produkt mit vollem Funktionsumfang nutzen zu können, müssen Sie eine Lizenz für Combo Cleaner erwerben. Auf 7 Tage beschränkte kostenlose Testversion verfügbar. Eigentümer und Betreiber von Combo Cleaner ist RCS LT, die Muttergesellschaft von PCRisk. |
Ähnliche Malware-Beispiele
Wir haben Tausende von Malware-Proben analysiert; Serpent backdoor, SysJoker und Matanbuchus sind lediglich einige Beispiele für diejenigen, die Ketteninfektionen verursachen können.
Wie bereits erwähnt, kann bösartige Software verschiedene Kombinationen schädlicher Funktionalitäten aufweisen. Darüber hinaus verbessern und aktualisieren Cyberkriminelle häufig ihre Programme. Unabhängig davon, wie bösartige Software agiert - stellt ihre Präsenz auf einem System daher eine Gefahr für die Geräte-/Benutzersicherheit dar.
Wir empfehlen dringend, regelmäßige Systemscans durchzuführen und Bedrohungen sofort nach Erkennung zu beseitigen.
Wie hat ZxxZ meinen Computer infiltriert?
Cisco Talos-Forscher haben ZxxZ-verbreitende Spam-Kampagnen entdeckt, die Regierungsstellen in Bangladesch anvisiert haben. Ihre Forschung legt nahe, dass ZxxZ mit der Bitter APT Cyberkriminellen-Gruppe in Verbindung steht.
Wir haben ZxxZ-verbreitende E-Mails überprüft, die einen kurzen Text enthalten, in dem der Empfänger normalerweise aufgefordert wird, den Anhang zu überprüfen. Die angehängten Dateien waren Microsoft Office Word- und Excel-Dokumente. Es ist wichtig zu erwähnen, dass Microsoft Office-Dateien häufig bei der Verbreitung von Malware verwendet werden; sie infizieren Systeme, indem sie bösartige Makrobefehle ausführen (die Opfer werden zur Aktivierung verleitet).
Spam-E-Mails können eine Vielzahl von Tarnungen haben und sie verbreiten bösartige Programme in Form von Anhängen oder Download-Links. Bei infektiösen Dateien kann es sich um Microsoft Office- und PDF-Dokumente, Archive, ausführbare Dateien, JavaScript und so weiter handeln. Wenn solch eine Datei ausgeführt, zum Laufen gebracht oder anderweitig geöffnet wird - wird die Infektionskette ausgelöst.
Abgesehen von Spam-Kampagnen wird Malware häufig auch durch Drive-by (heimliche und irreführende) Downloads, Online-Betrugsmaschen (z.B. gefälschte Virus-Warnungen, veraltete Programmwarnungen usw.), nicht vertrauenswürdige Download-Quellen (z.B. inoffizielle und Freeware-Seiten, P2P-Sharing-Netzwerke usw.), illegale Software-Aktivierungswerkzeuge ("Cracks"), gefälschte Updates und so weiter verbreitet.
Wie kann die Installation von Malware vermieden werden?
Wir raten davon ab, die in verdächtigen/irrelevanten E-Mails und Nachrichten vorhandenen Anhänge und Links zu öffnen - da dies zu einer Systeminfektion führen könnte. Darüber hinaus ist es wichtig, Microsoft Office-Versionen zu verwenden, die nach 2010 veröffentlicht wurden, da sie über den Modus "Geschützte Ansicht" verfügen, der die automatische Ausführung von Makrobefehlen verhindert.
Es wird empfohlen, ausschließlich von offiziellen und verifizierten Kanälen aus zu herunterzuladen. Darüber hinaus müssen alle Programme mithilfe von Werkzeugen aktiviert und aktualisiert werden, die von echten Entwicklern bereitgestellt wurden, da illegale Aktivierungswerkzeuge ("Cracks") und gefälschte Updates Malware-Infektionen verursachen können.
Wir müssen betonen, wie wichtig es ist, ein seriöses Antivirus-Programm installiert zu haben und auf dem neuesten Stand zu halten. Sicherheits-Software muss verwendet werden, um regelmäßige System-Scans durchzuführen und erkannte Bedrohungen und Probleme zu entfernen. Falls Sie glauben, dass Ihr Computer bereits infiziert ist, empfehlen wir, einen Scan mit Combo Cleaner Antivirus für Windows durchzuführen, um infiltrierte Malware automatisch zu beseitigen.
Screenshot einer Spam-E-Mail, die verwendet wird, um den Trojaner ZxxZ zu verbreiten:

Der in dieser E-Mail dargestellte Text:
Subject: Application for CDR
Dear sir,
Please go through the att file
Thanks & Regards
Screenshot des bösartigen Anhangs, der den Trojaner ZxxZ verbreitet (Dateiname "ASP AVIJIT das.doc"):

Screenshot einer weiteren Spam-E-Mail, die verwendet wird, um den Trojaner ZxxZ zu verbreiten:

Der in dieser E-Mail dargestellte Text:
Subject: CDR
Dear Sir,
Find the attached document below you for further necessary action please.
Best regards,
Screenshot eines anderen böswilligen Anhangs, der den Trojaner ZxxZ verbreitet (Dateiname "List of Numbers to be verified.xlsx"):

Wie lässt sich Malware manuell entfernen?
Die meisten Trojaner-Infektionen lassen sich mit einem vollständigen Systemscan mit Combo Cleaner entfernen. Die folgende vollständige manuelle Vorgehensweise ist für Fälle gedacht, in denen die automatische Entfernung fehlgeschlagen ist, Sie überprüfen möchten, ob ein Scan wirklich alles erfasst hat, oder die Bedrohung mehrere Persistenzpunkte angelegt hat.
Vom Netzwerk trennen
Ziehen Sie Ihr Ethernet-Kabel ab und schalten Sie das WLAN aus. Auf einem Laptop geht es mit der Flugmodus-Taste am schnellsten.
Viele Trojaner schleusen Daten aus - im Browser gespeicherte Passwörter, Banking-Sitzungen, Screenshots - und nehmen Fernbefehle entgegen. Das Trennen des Netzwerks stoppt beides sofort. Lassen Sie die Verbindung bis Phase 4 getrennt.
Im abgesicherten Modus mit Netzwerktreibern starten
Der abgesicherte Modus lädt nur einen minimalen Satz an Treibern und verhindert, dass die meiste Malware automatisch startet. Mit „Netzwerktreibern“ können Sie Tools herunterladen - aktivieren Sie das WLAN erst wieder, nachdem der Rechner gestartet ist.
Öffnen Sie . Klicken Sie neben Erweiterter Start auf Jetzt neu starten.
Ihr Computer startet neu und zeigt das Menü „Option auswählen“ an. Klicken Sie auf . Drücken Sie nach dem zweiten Neustart 5 oder F5.
Klicken Sie auf das Windows-Logo, halten Sie Umschalt gedrückt, klicken Sie auf das Ein/Aus-Symbol und wählen Sie Neu starten. Klicken Sie im Bildschirm „Option auswählen“ auf . Drücken Sie F5.
Windows 8
Öffnen Sie den Startbildschirm, geben Sie erweitert ein und wählen Sie Einstellungen → Erweiterte Startoptionen → Jetzt neu starten → Problembehandlung → Erweiterte Optionen → Starteinstellungen → Neu starten → F5.
Hinweis: Der Support für Windows 8 endete im Januar 2023 - wenn Sie es weiterhin verwenden, ist Ihr Risiko einer erneuten Infektion deutlich höher.
Windows 7
Klicken Sie auf Start → Herunterfahren → Neu starten → OK. Drücken Sie während des Systemstarts wiederholt F8, bis das Menü „Erweiterte Startoptionen“ erscheint, und wählen Sie dann „Abgesicherter Modus mit Netzwerktreibern“.
Hinweis: Der Support für Windows 7 endete im Januar 2020 - wenn Sie es weiterhin verwenden, ist Ihr Risiko einer erneuten Infektion deutlich höher.
Laufende Prozesse mit Process Explorer überprüfen
Laden Sie Process Explorer von Microsoft Sysinternals herunter. Führen Sie das Programm als Administrator aus. Klicken Sie auf und .
Sortieren Sie nach „Verified Signer“. Alles, was unsigniert aus %AppData%, %LocalAppData%, %Temp% oder %ProgramData% läuft, ist verdächtig. Rechtsklick → Properties zeigt den vollständigen Pfad der Programmdatei an. Mit Rechtsklick → „Search Online“ können Sie unbekannte Prozessnamen nachschlagen.
Der Task-Manager blendet vollständige Dateipfade aus, zeigt keine digitalen Signaturen an und gruppiert Prozesse so, dass Malware leicht übersehen wird. Process Explorer ist dasselbe Tool, das auch Microsoft-Techniker verwenden.
Alle Persistenzpunkte mit Autoruns erfassen
Laden Sie Autoruns herunter. Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf Autoruns.exe und wählen Sie Als Administrator ausführen - ohne erhöhte Rechte kann Autoruns geschützte Registrierungsstrukturen nicht untersuchen.
Öffnen Sie im Menü und und klicken Sie dann auf Refresh.
Moderne Trojaner nisten sich nicht nur im Autostart ein. Gehen Sie diese Registerkarten durch und suchen Sie nach unsignierten oder unbekannten Einträgen:
- Logon - klassische Run-/RunOnce-Schlüssel
- Scheduled Tasks - ein häufiges Versteck, insbesondere Aufgaben mit PowerShell-, MSHTA- oder rundll32-Aktionen
- Services - unsignierte Dienste in Ordnern, die nicht zu Microsoft gehören
- WMI - Ereignisabonnements sind ein unauffälliger Persistenzmechanismus (MITRE T1546.003)
- Image Hijacks - Missbrauch des „Debugger“-Werts in den Image File Execution Options
- AppInit - DLLs, die in jeden Prozess mit grafischer Oberfläche geladen werden
- Browser plug-ins - unsignierte Add-ons in allen installierten Browsern
Rechtsklick auf einen verdächtigen Eintrag → „Jump to Image“ zeigt die tatsächliche Datei. Rechtsklick → „Search Online“ öffnet VirusTotal für den Hash der Datei. Noch nicht löschen - notieren Sie sich nur die Dateipfade und Eintragsnamen. Wir entfernen sie nach den Scans.
Hosts-Datei und DNS-Einstellungen prüfen
Trojaner leiten Domains von Banken, Antivirenherstellern und Update-Diensten oft auf Server der Angreifer weiter, indem sie die hosts-Datei oder die DNS-Einstellungen ändern.
Hosts-Datei: Öffnen Sie den Editor als Administrator und öffnen Sie C:\Windows\System32\drivers\etc\hosts. Legitime Einträge sind mit # auskommentiert. Jede nicht auskommentierte Zuordnung von IP-Adresse zu Domain ist verdächtig - insbesondere Weiterleitungen für microsoft.com, windowsupdate oder Ihre Bank.
DNS-Einstellungen: Öffnen Sie die Eingabeaufforderung als Administrator und führen Sie ipconfig /all aus. Vergewissern Sie sich, dass Ihre DNS-Server auf Ihren Internetanbieter, Ihren Router oder einen bekannten öffentlichen Resolver (Cloudflare 1.1.1.1, Google 8.8.8.8) verweisen. Öffnen Sie dann und prüfen Sie, dass weder die DNS- noch die DNS-über-HTTPS-Einstellungen (DoH) manipuliert wurden.
Ein bereinigter PC mit manipuliertem DNS ist immer noch ein kompromittierter PC. Sie glauben, Sie seien auf chase.com, landen aber auf dem Klon des Angreifers.
Kein einzelnes Antivirenprogramm erkennt alles. Die folgende Reihenfolge ist beabsichtigt: zuerst der Offline-Scan (erkennt Rootkits, bevor Windows vollständig geladen ist), dann On-Demand-Scanner im laufenden System und schließlich die manuelle Bereinigung von allem, was übersehen wurde.
Microsoft Defender Offline ausführen
Starten Sie Windows im normalen Modus neu. Öffnen Sie . Wählen Sie Microsoft Defender Antivirus (Offlineüberprüfung) und klicken Sie auf Jetzt überprüfen. Ihr Computer startet in einer abgespeckten Umgebung neu und führt den Scan durch, bevor das vollständige Betriebssystem geladen wird.
Rootkits und Bootkits verbergen sich vor jedem Scanner, der in derselben, bereits infizierten Windows-Sitzung läuft. Ein Offline-Scan vor dem Systemstart sieht die Festplatte, bevor sich die Malware verstecken kann.
VB100-zertifiziert. Kombiniert Anti-Trojaner-Schutz, Registrierungs- und Persistenz-Scans sowie Anti-Spyware in einem Durchgang. Eine 7-tägige kostenlose Testversion ist verfügbar.
Combo Cleaner herunterladenVollständigen Systemscan mit Combo Cleaner durchführen
Installieren Sie Combo Cleaner und führen Sie einen vollständigen Systemscan durch (nicht den Schnellscan). Lassen Sie ihn vollständig durchlaufen, prüfen Sie die erkannten Bedrohungen und wenden Sie die empfohlenen Aktionen an. Combo Cleaner stellt bekannte Trojaner und deren Persistenzeinträge in der Registrierung unter Quarantäne.
Microsoft Safety Scanner als Zweitscan ausführen
Laden Sie Microsoft Safety Scanner (MSERT.exe) herunter, das kostenlose On-Demand-Tool von Microsoft. Die Programmdatei läuft nach 10 Tagen ab, sodass jeder Download die neuesten Signaturen enthält. Führen Sie nach Combo Cleaner einen vollständigen Scan durch, um alles zu erfassen, was eine einzelne Engine möglicherweise übersieht.
Unterschiedliche Scan-Engines erkennen unterschiedliche Bedrohungen. Ein zusätzlicher Microsoft-Scan nach Combo Cleaner ist der am meisten unterschätzte Überprüfungsschritt bei der Malware-Entfernung.
Alles, was noch in Autoruns aufgeführt ist, manuell entfernen
Öffnen Sie Autoruns erneut. Alles, was Sie in Schritt 4 markiert haben und noch vorhanden ist, wurde von den automatischen Scans nicht erfasst. Gehen Sie bei jedem verbliebenen verdächtigen Eintrag wie folgt vor: Rechtsklick → Delete in Autoruns (damit wird die Persistenzregistrierung entfernt), dann zum Dateipfad navigieren und die eigentliche Datei löschen. Leeren Sie den Papierkorb.
Manche Malware-Dateien tauchen nach dem Löschen wieder auf, weil etwas anderes im System sie neu erstellt. Wenn Sie eine Datei löschen und sie innerhalb weniger Minuten zurückkehrt, gibt es noch einen Persistenzpunkt, den Autoruns nicht angezeigt hat - meist einen Dienst oder eine geplante Aufgabe, die unter SYSTEM ausgeführt wird. Wiederholen Sie die Scans aus den Schritten 6-8 oder führen Sie eine Neuinstallation durch (siehe Ende der Anleitung).
Browser zurücksetzen und Benachrichtigungsberechtigungen entfernen
Trojaner und Adware entführen häufig Browser - sie ändern die Standardsuchmaschine, installieren betrügerische Erweiterungen oder verschaffen sich Benachrichtigungsberechtigungen, um auch nach der Entfernung der Malware weiterhin betrügerische Pop-ups anzuzeigen.
- Chrome: Rufen Sie
chrome://settings/resetauf und klicken Sie auf „Einstellungen auf ursprüngliche Standardwerte zurücksetzen“. Rufen Sie dannchrome://settings/content/notificationsauf und entfernen Sie alle unbekannten Websites. - Edge: Rufen Sie
edge://settings/resetauf. Prüfen Sie dannedge://settings/content/notifications. - Firefox: Öffnen Sie
about:supportund klicken Sie auf Firefox bereinigen (Firefox spricht hier von „Bereinigen“, nicht von „Zurücksetzen“). Prüfen Sie dann Einstellungen → Datenschutz & Sicherheit → Berechtigungen → Benachrichtigungen.
Überprüfen Sie in jedem Browser die installierten Erweiterungen und entfernen Sie alles, was Sie nicht kennen - insbesondere Erweiterungen, die Sie nicht selbst installiert haben.
Defender und Manipulationsschutz wieder aktivieren und alles aktualisieren
Viele Trojaner deaktivieren Sicherheitssoftware. Öffnen Sie und vergewissern Sie sich, dass Echtzeitschutz, Cloudbasierter Schutz und Manipulationsschutz aktiviert sind. Der Manipulationsschutz verhindert, dass Malware Defender unbemerkt deaktiviert.
Führen Sie anschließend Windows Update aus () und aktualisieren Sie Ihre Browser und Anwendungen. Der Infektionsweg, über den der Trojaner ursprünglich eingedrungen ist, hängt meist mit veralteter Software zusammen.
Passwörter von einem sauberen Gerät aus ändern
Wenn es sich bei dem Trojaner um einen Info-Stealer handelte (Lumma, RedLine, Vidar und ähnliche sind extrem verbreitet), gehen Sie davon aus, dass jedes in Ihrem Browser gespeicherte Passwort kompromittiert ist. Ändern Sie diese Passwörter von einem anderen, nachweislich sauberen Gerät aus - Ihr Smartphone eignet sich, sofern es nicht infiziert ist.
Empfohlene Reihenfolge:
- Primäre E-Mail-Adresse zuerst - sie ist die zentrale Wiederherstellungsstelle für alle anderen Konten
- Bank- und Finanzkonten
- Master-Passwort des Passwort-Managers (falls Sie einen verwenden)
- Soziale Medien, Online-Shopping und übrige Konten
Aktivieren Sie, wo verfügbar, eine phishing-resistente Multi-Faktor-Authentifizierung (Passkeys / FIDO2-Hardwareschlüssel / Authentifizierungs-Apps) - SMS-basierte MFA lässt sich von versierten Angreifern umgehen.
Bereinigung überprüfen und 7 Tage lang überwachen
Stellen Sie die Netzwerkverbindung wieder her und führen Sie einen letzten vollständigen Scan mit Combo Cleaner durch. Öffnen Sie den Task-Manager (Strg + Umschalt + Esc) und wechseln Sie zur Registerkarte Autostart-Apps - vergewissern Sie sich, dass nichts Verdächtiges wieder aufgetaucht ist.
Achten Sie in den nächsten 7 Tagen darauf, ob Symptome zurückkehren: unerwartet hohe CPU-Auslastung, wieder auftauchende unbekannte Prozesse, Browser-Weiterleitungen oder Pop-ups. Wenn etwas zurückkehrt, haben Sie einen Persistenzpunkt übersehen und müssen die Vorgehensweise wiederholen - oder es liegt eine tiefergehende Kompromittierung vor, die eine Neuinstallation erfordert.
Wann Sie Windows stattdessen neu installieren sollten
Die manuelle Entfernung ist nicht immer die richtige Lösung. Eine komplette Neuinstallation von Windows ist der einzige Weg, um zu 100 % sicher zu sein, wenn:
- Die Malware nach jedem Entfernungsversuch wieder auftaucht
- Ein Bootkit oder UEFI-Rootkit erkannt wurde (diese Art von Bedrohung sitzt unterhalb des Betriebssystems und übersteht eine normale Windows-Neuinstallation)
- Nachweislich ein Trojaner zum Diebstahl von Zugangsdaten mit Administratorrechten lief (Lumma, RedLine, Vidar) - das System enthält dann wahrscheinlich mehrere unbekannte Payloads
- Der PC für Online-Banking, geschäftliche E-Mails oder andere Zwecke genutzt wird, bei denen auch nur geringe Zweifel nicht akzeptabel sind
Eine Neuinstallation dauert 30-60 Minuten: Windows 11 lässt sich über neu installieren. Sichern Sie Ihre Dokumente vorher auf einem externen Speicher, scannen Sie die Sicherung mit Combo Cleaner, bevor Sie sie wiederherstellen, und installieren Sie Ihre Anwendungen neu - stellen Sie sie niemals aus einer Sicherung des infizierten Systems wieder her.
Wichtig: Die manuelle Entfernung erfordert fortgeschrittene Computerkenntnisse. Wenn Sie sich nicht sicher sind, Systemdateien von bösartigen Dateien zu unterscheiden, führen Sie einen automatischen Scan mit Combo Cleaner und Windows Defender durch und belassen Sie es dabei - damit erfassen Sie die überwiegende Mehrheit der Trojaner, die Privatanwender treffen, ohne zu riskieren, Windows durch das Löschen der falschen Datei zu beschädigen.
Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Mein Computer wurde mit mit der Malware ZxxZ infiziert, soll ich mein Speichergerät formatieren, um sie loszuwerden?
Nein, die Entfernung von ZxxZ erfordert keine Formatierung.
Was sind die größten Probleme, die die Malware ZxxZ verursachen kann?
Die Bedrohungen, die von bösartiger Malware ausgehen - hängen von den Fähigkeiten des bösartigen Programms und der Vorgehensweise der Cyberkriminellen ab. ZxxZ wurde entwickelt, um Ketteninfektionen zu verursachen (d.h. zusätzliche Malware herunterzuladen/zu installieren) - daher können seine Bedrohungen zahlreich sein. Im Allgemeinen können Malware-Infektionen zu einer verschlechterten Systemleistung oder dessen Ausfall, dauerhaften Datenverlusten, schwerwiegenden Datenschutzproblemen, finanziellen Verlusten und Identitätsdiebstahl führen.
Worin besteht der Zweck der Malware ZxxZ?
In den meisten Fällen wird Malware verwendet, um Einnahmen zu generieren. Andere Gründe können jedoch - die Unterhaltung der Angreifer, Unterbrechungen von Prozessen (z.B. Webseiten, Dienste, Organisationen usw.), persönlicher Groll, politisch/geopolitisch motivierte Angriffe und so weiter sein.
Wie hat die Malware ZxxZ meinen Computer infiltriert?
Es wurde beobachtet, dass ZxxZ aktiv über Spam-E-Mails verbreitet wird. Schädliche Software wird jedoch in der Regel mithilfe von mehreren Techniken verbreitet. Zu den Beliebtesten gehören: Bösartige Anhänge und Links in Spam-E-Mails und -Nachrichten, Drive-by-Downloads, Online-Betrugsmaschen, zweifelhafte Downloadkanäle (z.B. Freeware- und Webseiten Dritter, Peer-to-Peer-Sharing-Netzwerke usw.) illegale Software-Aktivierungswerkzeuge ("Cracks") und gefälschte Updates. Darüber hinaus sind einige bösartige Programme in der Lage, sich über lokale Netzwerke und Wechseldatenträger (z.B. externe Festplatten, USB-Sticks etc.) selbst zu verbreiten.
Wird Combo Cleaner mich vor Malware schützen?
Ja, Combo Cleaner wurde entwickelt, um Malware zu erkennen und zu beseitigen. Es ist in der Lage, die meisten der bekannten Malware-Infektionen zu entfernen. Es muss betont werden, dass hochwertige Malware dazu neigt, sich tief in Systemen zu verstecken - daher ist die Durchführung eines vollständigen Systemscans ein Muss.
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Tomas Meskauskas
Erfahrener Sicherheitsforscher, professioneller Malware-Analyst
Meine Leidenschaft gilt der Computersicherheit und -technologie. Ich habe mehr als 10 Jahre Erfahrung in verschiedenen Unternehmen im Zusammenhang mit der Lösung computertechnischer Probleme und der Internetsicherheit. Seit 2010 arbeite ich als Autor und Redakteur für PCrisk. Folgen Sie mir auf Twitter und LinkedIn, um über die neuesten Bedrohungen der Online-Sicherheit informiert zu bleiben.
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