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Was ist Matanbuchus?
Matanbuchus ist ein Loader-artiges bösartiges Programm, das von dessen Entwicklern als Malware-as-a-Service (MaaS) angeboten wird. Diese Software wurde entwickelt, um Ketteninfektionen zu verursachen.
Da es als MaaS verwendet wird, können sowohl die Malware, die es in Systeme eindringt, als auch die Angriffsgründe variieren – je nachdem, welche Cyberkriminellen es betreiben. Es wurde beobachtet, dass Matanbuchus bei Angriffen auf US-Universitäten und High Schools sowie eine belgische High-Tech-Organisation eingesetzt wurde.

Matanbuchus-Malware-Übersicht
Matanbuchus wurde entwickelt, um Systeme mit zusätzlicher Malware zu infizieren. Vor dem Auslösen einer Ketteninfektion überprüft dieses bösartige Programm relevante Gerätedaten, um den Erfolg der Infektion sicherzustellen.
Theoretisch kann Loader-Malware jedes bösartige Programm in ein System einschleusen. Dies könnten beispielsweise Trojaner, Ransomware, Kryptowährungs-Miner und so weiter sein.
"Trojaner" ist ein weit gefasster Begriff, der eine Vielzahl an bösartiger Software definiert. Es gibt Remote-Access-Trojaner (RATs), die den Fernzugriff auf /die Kontrolle über kompromittierte Maschinen ermöglichen können, um einige Beispiele zu nennen. Auch informationsstehlende Malware fällt in die Kategorie der Trojaner; Diese Programme können Daten und Dateien aus Systemen oder installierten Anwendungen extrahieren, einige zielen auf spezifische Informationen wie Online-Banking-Daten ab.
Spyware ist auch eine Art von Trojaner; Sie kann Screenshots aufnehmen oder Tastenanschläge (Keylogging), Desktop, Audio/Video über Mikrofone und Kameras und so weiter aufzeichnen. Backdoor-Trojaner funktionieren ähnlich wie Loader-Malware.
Ransomware wird entwickelt, um Daten zu verschlüsseln und/oder den Bildschirm des Geräts zu sperren (Screenlocker) - um Lösegelder für die Entschlüsselung/Wiederherstellung des Zugriffs zu verlangen. Kryptominer missbrauchen Systemressourcen (möglicherweise solange, bis dauerhafte Systemausfälle oder Hardwareschäden entstehen) - um Kryptowährungen zu generieren. Darüber hinaus kann bösartige Software über unterschiedliche Fähigkeiten in unterschiedlichen Kombinationen verfügen.
Zusammengefasst, können Matanbuchus-Infektionen zu einer verringerten Systemleistung oder einem Ausfall, Datenverlust, Geräteschäden, schwerwiegenden Datenschutzproblemen, finanziellen Verlusten und Identitätsdiebstahl führen. Falls vermutet wird oder es bekannt ist, dass Matanbuchus das System bereits infiziert hat - muss ein Anti-Virus verwendet werden, um es unverzüglich zu entfernen.
| Name | Matanbuchus Virus |
| Art der Bedrohung | Trojaner, Passwortstehlender Virus, Banking-Malware, Spyware. |
| Erkennungsnamen | Avast (Win32:Malware-gen), Combo Cleaner (Gen:Variant.Graftor.928390), ESET-NOD32 (Eine Variante von Win32/Kryptik.HJPA), Kaspersky (Trojan.Win32.Agentb.klom), Microsoft (Trojan:MSIL/Cryptor), Vollständige Liste von Erkennungen (VirusTotal) |
| Erkennungsnamen (malicious Excel file) | Avast (VBS:Malware-gen), Combo Cleaner (Trojan.DOC.Agent.AXW), ESET-NOD32 (DOC/TrojanDownloader.Agent.DPA), Microsoft (TrojanDownloader:O97M/EncDoc.SME!MT), Vollständige Liste von Erkennungen (VirusTotal) |
| Symptome | Trojaner werden entwickelt, um den Computer des Opfers heimlich zu infiltrieren und ruhig zu bleiben und daher sind auf einer infizierten Maschine keine bestimmten Symptome klar erkennbar. |
| Verbreitungsmethoden | Infizierte E-Mail-Anhänge, bösartige Online-Werbeanzeigen, Social Engineering, Software-"Cracks". |
| Schaden | Gestohlene Passwörter und Bankdaten, Identitätsdiebstahl, der Computer des Opfers wurde einem Botnetz hinzugefügt. |
| Malware-Entfernung (Windows) |
Um mögliche Malware-Infektionen zu entfernen, scannen Sie Ihren Computer mit einer legitimen Antivirus-Software. Unsere Sicherheitsforscher empfehlen die Verwendung von Combo Cleaner. Combo Cleaner herunterladenDer kostenlose Scanner überprüft, ob Ihr Computer infiziert ist. Um das Produkt mit vollem Funktionsumfang nutzen zu können, müssen Sie eine Lizenz für Combo Cleaner erwerben. Auf 7 Tage beschränkte kostenlose Testversion verfügbar. Eigentümer und Betreiber von Combo Cleaner ist RCS LT, die Muttergesellschaft von PCRisk. |
Beispiele für Loader-Malware
ServHelper, MosaicLoader, HimeraLoader und Nyan Worm sind einige Beispiele für bösartige Programme, die in der Lage sind, Kettenreaktionen zu verursachen. Da diese Art von Malware Geräte mit einer Vielzahl von unterschiedlicher Schadsoftware infizieren kann, können die von ihr ausgehenden Gefahren zahlreich sein.
Unabhängig davon, wie Malware agiert, besteht ihr einziges Ziel darin, Einnahmen auf Kosten von Opfern zu erzielen. Daher ist es wichtig, alle Bedrohungen sofort nach ihrer Erkennung zu beseitigen.
Wie hat Matanbuchus meinen Computer infiltriert?
Es wurde beobachtet, dass Matanbuchus über E-Mail-Spam-Kampagnen verbreitet wird, eine weit verbreitete Technik zur Verbreitung von Malware. Diesen E-Mails können infektiöse Dateien (z.B. Microsoft Office- und PDF-Dokumente, Archive, ausführbare Dateien, JavaScript usw.) als Anhänge oder Download-Links angehängt werden.
Virulente Dateien lösen bösartige Software-Downloads/Installationen aus – sobald sie geöffnet werden. Beispielsweise infizieren Microsoft Office-Dokumente Systeme, indem sie bösartige Makrobefehle ausführen.
Versionen von Microsoft Office vor 2010 tun dies in dem Moment, in dem ein Dokument geöffnet wird. Neuere Versionen verfügen über den Modus "Geschützte Ansicht", der dies verhindert; stattdessen - können Benutzer Makros (d.h. das Berabeiten/Inhalte) manuell aktivieren. Es muss betont werden, dass infektiöse Dokumente häufig Nachrichten enthalten, die Benutzer dazu verleiten, Makrobefehle zuzulassen, und dies wurde bei der Verbreitung von Matanbuchus beobachtet.
Malware wird außerdem über nicht vertrauenswürdige Downloadkanäle, wie beispielsweise inoffizielle und Freeware-Webseiten, Peer-to-Peer-Sharing-Netzwerke und so weiter verbreitet.
Illegale Software-Aktivierungs-("Cracking")-Werkzeuge und gefälschte Updates werden ebenfalls verwendet. "Cracks" können Infektionen verursachen anstatt lizensierte Produkte zu aktivieren. Betrügerische Aktualisierungsprogramme infizieren Systeme, indem sie veraltete Programme ausnutzen und/oder Malware installieren.
Wie kann die Installation von Malware vermieden werden?
Die in verdächtigen/irrelevanten E-Mails zu findenden Anhänge und Links dürfen nicht geöffnet/angeklickt werden, da dies zu einer Malware-Infektion führen kann. Es wird empfohlen, immer von offiziellen und verifizierten Quellen herunterzuladen. Außerdem hinaus müssen alle Programme mithilfe von Werkzeugen aktiviert und aktualisiert werden, die von seriösen Entwicklern zur Verfügung gestellt wurden.
Es ist von allergrößter Bedeutung, einen verlässlichen Anti-Virus installiert zu haben und auf dem neuesten Stand zu halten. Diese Software muss verwendet werden, um regelmäßige System-Scans durchzuführen und erkannte Bedrohungen/Probleme zu entfernen. Falls Sie glauben, dass Ihr Computer bereits infiziert ist, empfehlen wir, einen Scan mit Combo Cleaner Antivirus für Windows durchzuführen, um infiltrierte Malware automatisch zu beseitigen.
Screenshot eines bösartigen Anhangs, der verwendet wird, um Matanbuchus zu verbreiten:

Wie lässt sich Malware manuell entfernen?
Die meisten Trojaner-Infektionen lassen sich mit einem vollständigen Systemscan mit Combo Cleaner entfernen. Die folgende vollständige manuelle Vorgehensweise ist für Fälle gedacht, in denen die automatische Entfernung fehlgeschlagen ist, Sie überprüfen möchten, ob ein Scan wirklich alles erfasst hat, oder die Bedrohung mehrere Persistenzpunkte angelegt hat.
Vom Netzwerk trennen
Ziehen Sie Ihr Ethernet-Kabel ab und schalten Sie das WLAN aus. Auf einem Laptop geht es mit der Flugmodus-Taste am schnellsten.
Viele Trojaner schleusen Daten aus - im Browser gespeicherte Passwörter, Banking-Sitzungen, Screenshots - und nehmen Fernbefehle entgegen. Das Trennen des Netzwerks stoppt beides sofort. Lassen Sie die Verbindung bis Phase 4 getrennt.
Im abgesicherten Modus mit Netzwerktreibern starten
Der abgesicherte Modus lädt nur einen minimalen Satz an Treibern und verhindert, dass die meiste Malware automatisch startet. Mit „Netzwerktreibern“ können Sie Tools herunterladen - aktivieren Sie das WLAN erst wieder, nachdem der Rechner gestartet ist.
Öffnen Sie . Klicken Sie neben Erweiterter Start auf Jetzt neu starten.
Ihr Computer startet neu und zeigt das Menü „Option auswählen“ an. Klicken Sie auf . Drücken Sie nach dem zweiten Neustart 5 oder F5.
Klicken Sie auf das Windows-Logo, halten Sie Umschalt gedrückt, klicken Sie auf das Ein/Aus-Symbol und wählen Sie Neu starten. Klicken Sie im Bildschirm „Option auswählen“ auf . Drücken Sie F5.
Windows 8
Öffnen Sie den Startbildschirm, geben Sie erweitert ein und wählen Sie Einstellungen → Erweiterte Startoptionen → Jetzt neu starten → Problembehandlung → Erweiterte Optionen → Starteinstellungen → Neu starten → F5.
Hinweis: Der Support für Windows 8 endete im Januar 2023 - wenn Sie es weiterhin verwenden, ist Ihr Risiko einer erneuten Infektion deutlich höher.
Windows 7
Klicken Sie auf Start → Herunterfahren → Neu starten → OK. Drücken Sie während des Systemstarts wiederholt F8, bis das Menü „Erweiterte Startoptionen“ erscheint, und wählen Sie dann „Abgesicherter Modus mit Netzwerktreibern“.
Hinweis: Der Support für Windows 7 endete im Januar 2020 - wenn Sie es weiterhin verwenden, ist Ihr Risiko einer erneuten Infektion deutlich höher.
Laufende Prozesse mit Process Explorer überprüfen
Laden Sie Process Explorer von Microsoft Sysinternals herunter. Führen Sie das Programm als Administrator aus. Klicken Sie auf und .
Sortieren Sie nach „Verified Signer“. Alles, was unsigniert aus %AppData%, %LocalAppData%, %Temp% oder %ProgramData% läuft, ist verdächtig. Rechtsklick → Properties zeigt den vollständigen Pfad der Programmdatei an. Mit Rechtsklick → „Search Online“ können Sie unbekannte Prozessnamen nachschlagen.
Der Task-Manager blendet vollständige Dateipfade aus, zeigt keine digitalen Signaturen an und gruppiert Prozesse so, dass Malware leicht übersehen wird. Process Explorer ist dasselbe Tool, das auch Microsoft-Techniker verwenden.
Alle Persistenzpunkte mit Autoruns erfassen
Laden Sie Autoruns herunter. Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf Autoruns.exe und wählen Sie Als Administrator ausführen - ohne erhöhte Rechte kann Autoruns geschützte Registrierungsstrukturen nicht untersuchen.
Öffnen Sie im Menü und und klicken Sie dann auf Refresh.
Moderne Trojaner nisten sich nicht nur im Autostart ein. Gehen Sie diese Registerkarten durch und suchen Sie nach unsignierten oder unbekannten Einträgen:
- Logon - klassische Run-/RunOnce-Schlüssel
- Scheduled Tasks - ein häufiges Versteck, insbesondere Aufgaben mit PowerShell-, MSHTA- oder rundll32-Aktionen
- Services - unsignierte Dienste in Ordnern, die nicht zu Microsoft gehören
- WMI - Ereignisabonnements sind ein unauffälliger Persistenzmechanismus (MITRE T1546.003)
- Image Hijacks - Missbrauch des „Debugger“-Werts in den Image File Execution Options
- AppInit - DLLs, die in jeden Prozess mit grafischer Oberfläche geladen werden
- Browser plug-ins - unsignierte Add-ons in allen installierten Browsern
Rechtsklick auf einen verdächtigen Eintrag → „Jump to Image“ zeigt die tatsächliche Datei. Rechtsklick → „Search Online“ öffnet VirusTotal für den Hash der Datei. Noch nicht löschen - notieren Sie sich nur die Dateipfade und Eintragsnamen. Wir entfernen sie nach den Scans.
Hosts-Datei und DNS-Einstellungen prüfen
Trojaner leiten Domains von Banken, Antivirenherstellern und Update-Diensten oft auf Server der Angreifer weiter, indem sie die hosts-Datei oder die DNS-Einstellungen ändern.
Hosts-Datei: Öffnen Sie den Editor als Administrator und öffnen Sie C:\Windows\System32\drivers\etc\hosts. Legitime Einträge sind mit # auskommentiert. Jede nicht auskommentierte Zuordnung von IP-Adresse zu Domain ist verdächtig - insbesondere Weiterleitungen für microsoft.com, windowsupdate oder Ihre Bank.
DNS-Einstellungen: Öffnen Sie die Eingabeaufforderung als Administrator und führen Sie ipconfig /all aus. Vergewissern Sie sich, dass Ihre DNS-Server auf Ihren Internetanbieter, Ihren Router oder einen bekannten öffentlichen Resolver (Cloudflare 1.1.1.1, Google 8.8.8.8) verweisen. Öffnen Sie dann und prüfen Sie, dass weder die DNS- noch die DNS-über-HTTPS-Einstellungen (DoH) manipuliert wurden.
Ein bereinigter PC mit manipuliertem DNS ist immer noch ein kompromittierter PC. Sie glauben, Sie seien auf chase.com, landen aber auf dem Klon des Angreifers.
Kein einzelnes Antivirenprogramm erkennt alles. Die folgende Reihenfolge ist beabsichtigt: zuerst der Offline-Scan (erkennt Rootkits, bevor Windows vollständig geladen ist), dann On-Demand-Scanner im laufenden System und schließlich die manuelle Bereinigung von allem, was übersehen wurde.
Microsoft Defender Offline ausführen
Starten Sie Windows im normalen Modus neu. Öffnen Sie . Wählen Sie Microsoft Defender Antivirus (Offlineüberprüfung) und klicken Sie auf Jetzt überprüfen. Ihr Computer startet in einer abgespeckten Umgebung neu und führt den Scan durch, bevor das vollständige Betriebssystem geladen wird.
Rootkits und Bootkits verbergen sich vor jedem Scanner, der in derselben, bereits infizierten Windows-Sitzung läuft. Ein Offline-Scan vor dem Systemstart sieht die Festplatte, bevor sich die Malware verstecken kann.
VB100-zertifiziert. Kombiniert Anti-Trojaner-Schutz, Registrierungs- und Persistenz-Scans sowie Anti-Spyware in einem Durchgang. Eine 7-tägige kostenlose Testversion ist verfügbar.
Combo Cleaner herunterladenVollständigen Systemscan mit Combo Cleaner durchführen
Installieren Sie Combo Cleaner und führen Sie einen vollständigen Systemscan durch (nicht den Schnellscan). Lassen Sie ihn vollständig durchlaufen, prüfen Sie die erkannten Bedrohungen und wenden Sie die empfohlenen Aktionen an. Combo Cleaner stellt bekannte Trojaner und deren Persistenzeinträge in der Registrierung unter Quarantäne.
Microsoft Safety Scanner als Zweitscan ausführen
Laden Sie Microsoft Safety Scanner (MSERT.exe) herunter, das kostenlose On-Demand-Tool von Microsoft. Die Programmdatei läuft nach 10 Tagen ab, sodass jeder Download die neuesten Signaturen enthält. Führen Sie nach Combo Cleaner einen vollständigen Scan durch, um alles zu erfassen, was eine einzelne Engine möglicherweise übersieht.
Unterschiedliche Scan-Engines erkennen unterschiedliche Bedrohungen. Ein zusätzlicher Microsoft-Scan nach Combo Cleaner ist der am meisten unterschätzte Überprüfungsschritt bei der Malware-Entfernung.
Alles, was noch in Autoruns aufgeführt ist, manuell entfernen
Öffnen Sie Autoruns erneut. Alles, was Sie in Schritt 4 markiert haben und noch vorhanden ist, wurde von den automatischen Scans nicht erfasst. Gehen Sie bei jedem verbliebenen verdächtigen Eintrag wie folgt vor: Rechtsklick → Delete in Autoruns (damit wird die Persistenzregistrierung entfernt), dann zum Dateipfad navigieren und die eigentliche Datei löschen. Leeren Sie den Papierkorb.
Manche Malware-Dateien tauchen nach dem Löschen wieder auf, weil etwas anderes im System sie neu erstellt. Wenn Sie eine Datei löschen und sie innerhalb weniger Minuten zurückkehrt, gibt es noch einen Persistenzpunkt, den Autoruns nicht angezeigt hat - meist einen Dienst oder eine geplante Aufgabe, die unter SYSTEM ausgeführt wird. Wiederholen Sie die Scans aus den Schritten 6-8 oder führen Sie eine Neuinstallation durch (siehe Ende der Anleitung).
Browser zurücksetzen und Benachrichtigungsberechtigungen entfernen
Trojaner und Adware entführen häufig Browser - sie ändern die Standardsuchmaschine, installieren betrügerische Erweiterungen oder verschaffen sich Benachrichtigungsberechtigungen, um auch nach der Entfernung der Malware weiterhin betrügerische Pop-ups anzuzeigen.
- Chrome: Rufen Sie
chrome://settings/resetauf und klicken Sie auf „Einstellungen auf ursprüngliche Standardwerte zurücksetzen“. Rufen Sie dannchrome://settings/content/notificationsauf und entfernen Sie alle unbekannten Websites. - Edge: Rufen Sie
edge://settings/resetauf. Prüfen Sie dannedge://settings/content/notifications. - Firefox: Öffnen Sie
about:supportund klicken Sie auf Firefox bereinigen (Firefox spricht hier von „Bereinigen“, nicht von „Zurücksetzen“). Prüfen Sie dann Einstellungen → Datenschutz & Sicherheit → Berechtigungen → Benachrichtigungen.
Überprüfen Sie in jedem Browser die installierten Erweiterungen und entfernen Sie alles, was Sie nicht kennen - insbesondere Erweiterungen, die Sie nicht selbst installiert haben.
Defender und Manipulationsschutz wieder aktivieren und alles aktualisieren
Viele Trojaner deaktivieren Sicherheitssoftware. Öffnen Sie und vergewissern Sie sich, dass Echtzeitschutz, Cloudbasierter Schutz und Manipulationsschutz aktiviert sind. Der Manipulationsschutz verhindert, dass Malware Defender unbemerkt deaktiviert.
Führen Sie anschließend Windows Update aus () und aktualisieren Sie Ihre Browser und Anwendungen. Der Infektionsweg, über den der Trojaner ursprünglich eingedrungen ist, hängt meist mit veralteter Software zusammen.
Passwörter von einem sauberen Gerät aus ändern
Wenn es sich bei dem Trojaner um einen Info-Stealer handelte (Lumma, RedLine, Vidar und ähnliche sind extrem verbreitet), gehen Sie davon aus, dass jedes in Ihrem Browser gespeicherte Passwort kompromittiert ist. Ändern Sie diese Passwörter von einem anderen, nachweislich sauberen Gerät aus - Ihr Smartphone eignet sich, sofern es nicht infiziert ist.
Empfohlene Reihenfolge:
- Primäre E-Mail-Adresse zuerst - sie ist die zentrale Wiederherstellungsstelle für alle anderen Konten
- Bank- und Finanzkonten
- Master-Passwort des Passwort-Managers (falls Sie einen verwenden)
- Soziale Medien, Online-Shopping und übrige Konten
Aktivieren Sie, wo verfügbar, eine phishing-resistente Multi-Faktor-Authentifizierung (Passkeys / FIDO2-Hardwareschlüssel / Authentifizierungs-Apps) - SMS-basierte MFA lässt sich von versierten Angreifern umgehen.
Bereinigung überprüfen und 7 Tage lang überwachen
Stellen Sie die Netzwerkverbindung wieder her und führen Sie einen letzten vollständigen Scan mit Combo Cleaner durch. Öffnen Sie den Task-Manager (Strg + Umschalt + Esc) und wechseln Sie zur Registerkarte Autostart-Apps - vergewissern Sie sich, dass nichts Verdächtiges wieder aufgetaucht ist.
Achten Sie in den nächsten 7 Tagen darauf, ob Symptome zurückkehren: unerwartet hohe CPU-Auslastung, wieder auftauchende unbekannte Prozesse, Browser-Weiterleitungen oder Pop-ups. Wenn etwas zurückkehrt, haben Sie einen Persistenzpunkt übersehen und müssen die Vorgehensweise wiederholen - oder es liegt eine tiefergehende Kompromittierung vor, die eine Neuinstallation erfordert.
Wann Sie Windows stattdessen neu installieren sollten
Die manuelle Entfernung ist nicht immer die richtige Lösung. Eine komplette Neuinstallation von Windows ist der einzige Weg, um zu 100 % sicher zu sein, wenn:
- Die Malware nach jedem Entfernungsversuch wieder auftaucht
- Ein Bootkit oder UEFI-Rootkit erkannt wurde (diese Art von Bedrohung sitzt unterhalb des Betriebssystems und übersteht eine normale Windows-Neuinstallation)
- Nachweislich ein Trojaner zum Diebstahl von Zugangsdaten mit Administratorrechten lief (Lumma, RedLine, Vidar) - das System enthält dann wahrscheinlich mehrere unbekannte Payloads
- Der PC für Online-Banking, geschäftliche E-Mails oder andere Zwecke genutzt wird, bei denen auch nur geringe Zweifel nicht akzeptabel sind
Eine Neuinstallation dauert 30-60 Minuten: Windows 11 lässt sich über neu installieren. Sichern Sie Ihre Dokumente vorher auf einem externen Speicher, scannen Sie die Sicherung mit Combo Cleaner, bevor Sie sie wiederherstellen, und installieren Sie Ihre Anwendungen neu - stellen Sie sie niemals aus einer Sicherung des infizierten Systems wieder her.
Wichtig: Die manuelle Entfernung erfordert fortgeschrittene Computerkenntnisse. Wenn Sie sich nicht sicher sind, Systemdateien von bösartigen Dateien zu unterscheiden, führen Sie einen automatischen Scan mit Combo Cleaner und Windows Defender durch und belassen Sie es dabei - damit erfassen Sie die überwiegende Mehrheit der Trojaner, die Privatanwender treffen, ohne zu riskieren, Windows durch das Löschen der falschen Datei zu beschädigen.
Häufig gestellte Fragen (Frequently Asked Questions - FAQ)
Mein Computer wurde mit mit der Malware Matanbuchus infiziert, soll ich mein Speichergerät formatieren, um sie loszuwerden?
Nein, eine Formatierung ist für die Entfernung von Matanbuchus nicht erforderlich.
Was sind die größten Probleme, welche die Malware Matanbuchus verursachen kann?
Da Matanbuchus entwickelt wurde, um Systeme mit anderer Malware zu infizieren, sind ihre Bedrohungen unglaublich vielfältig. Im Allgemeinen können Systeminfektionen zu einer verschlechterten Systemleistung oder dessen Ausfall, Hardware-Schäden, dauerhaften Datenverlusten, schwerwiegenden Datenschutzproblemen, finanziellen Verlusten und Identitätsdiebstahl führen.
Worin besteht der Zweck der Malware Matanbuchus?
Obwohl Malware normalerweise nur zur Generierung von Einnahmen verwendet wird, sind andere Ziele möglich. Bösartige Software kann beispielsweise aus politischen/geopolitischen Gründen, persönlichen Gründen (d.h. zum Anvisieren von bestimmten Opfern), zur Störung bestimmter Prozesse (z.B. Webseiten, Dienste, Unternehmen usw.) oder einfach zur Belustigung der Cyberkriminellen verwendet werden.
Wie hat Matanbuchus meinen Computer infiltriert?
Malware wird mithilfe von Phishing und Social Engineering-Taktiken verbreitet. Diese bösartigen Programme werden beispielsweise über Drive-by-Downloads, Spam-E-Mails, Online-Betrugsmaschen, die illegale Aktivierung von Software ("Cracks"), gefälschte Updates, inoffizielle und Freeware-Download-Seiten, Peer-to-Peer-Sharing-Netzwerke und so weiter verbreitet. Darüber hinaus sind einige Arten von Malware in der Lage, sich über lokale Netzwerke und Wechseldatenträger (z.B. USB-Sticks, externe Festplatten etc.) selbst zu verbreiten.
Wird Combo Cleaner mich vor Malware schützen?
Ja, Combo Cleaner kann die meisten bekannten Malware-Infektionen erkennen und beseitigen. Es ist nennenswert, dass sich ausgereifte bösartige Software normalerweise tief innerhalb von Systemen verbirgt; Daher ist es ein Muss, einen vollständigen Systemscan durchzuführen.
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Tomas Meskauskas
Erfahrener Sicherheitsforscher, professioneller Malware-Analyst
Meine Leidenschaft gilt der Computersicherheit und -technologie. Ich habe mehr als 10 Jahre Erfahrung in verschiedenen Unternehmen im Zusammenhang mit der Lösung computertechnischer Probleme und der Internetsicherheit. Seit 2010 arbeite ich als Autor und Redakteur für PCrisk. Folgen Sie mir auf Twitter und LinkedIn, um über die neuesten Bedrohungen der Online-Sicherheit informiert zu bleiben.
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