Vertrauen Sie keinen gefälschten Zoom E-Mails über eine Einladung zu einer Videokonferenz

Auch bekannt als: Mögliche Malware Infektionen
Verbreitung: Niedrig
Schadenshöhe: Mittel

"Zoom email scam" Entfernungsleitfaden

Was ist fake "Zoom" E-Mail?

"Zoom email scam" bezieht sich auf eine E-Mail-Spam-Kampagne. Der Begriff "Spam-Kampagne" bezeichnet eine Massenoperation, bei der Tausende von betrügerischen E-Mails versandt werden. Die Briefe, die durch diese Spam-Kampagne verteilt werden, behaupten, dass die Empfänger eine Einladung zu einer Videokonferenz über die Videotelefonie- und Online-Chat-Dienstplattform Zoom (Zoom Video Communications, Inc.) erhalten haben. Es muss betont werden, dass diese Betrugs-E-Mails in keiner Weise mit dem eigentlichen Zoom-Dienst in Verbindung stehen. Die Briefe werden verwendet, um für eine Phishing-Webseite zu werben, auf der die dort eingegebenen Informationen aufgezeichnet werden sollen.

Zoom scam email spam campaign

Der Titel/Betreff dieser Betrugs-E-Mails - "Sie haben eine Einladung zu einer Videokonferenz erhalten" - enthält die Essenz der Briefe. Im Hauptteil der Briefe werden die E-Mail-Empfänger lediglich begrüßt und darüber informiert, dass sie zu einer Zoom-Videokonferenz eingeladen wurden. Wenn jedoch die Schaltfläche "Einladung überprüfen" angeklickt wird, werden die Empfänger auf eine Phishing-Webseite weitergeleitet. Diese Seite fordert die Benutzer auf, sich mit ihren Microsoft-Konten anzumelden. Wie in der Einleitung erwähnt, sind Phishing-Webseiten so konzipiert, dass sie alle ihnen zur Verfügung gestellten Daten aufzeichnen. Anstatt auf die gefälschte Zoom-Konferenzeinladung zuzugreifen, geben die Benutzer daher unbeabsichtigt ihre Anmeldedaten für Microsoft-Konten (d.h. Benutzernamen und Passwörter) den Betrügern, die hinter dieser Spam-Kampagne stehen, preis. Phishing-Webseiten zielen jedoch nicht nur auf die Anmeldedaten ab, sondern fordern unter Umständen auch eine Vielzahl von Daten an. Im Allgemeinen sind folgende Informationen von Interesse (aber nicht ausschließlich): Vornamen, Nachnamen, Adressen, Telefonnummern, E-Mail-Adressen, Bankkonto- und/oder Kreditkartendaten. Darüber hinaus kann Phishing zusammen mit anderen Betrügereien eingesetzt werden (z.B. solche, die gefälschte Zahlungen anfordern). Zusammenfassend lässt sich sagen, dass Benutzer, die dem "Zoom-E-Mail-Betrug" vertrauen, Systeminfektionen, ernsthafte Datenschutzprobleme, finanzielle Verluste und sogar Identitätsdiebstahl erleiden können.

Zusammenfassung der Bedrohung:
Name Zoom Email Scam
Art der Bedrohung Phishing, Schwindel, Social Engineering, Betrug
Falsche Behauptung In Betrugs-E-Mails wird behauptet, dass den Empfängern eine Einladung zu einer Zoom-Videokonferenz zugesandt wurde.
Tarnung Zoom Video Communications, Inc.
Symptome Unbefugte Online-Käufe, geänderte Online-Kontopasswörter, Identitätsdiebstahl, illegaler Zugriff auf den Computer.
Verbreitungsmethoden Betrügerische E-Mails, betrügerische Online-Popup-Werbung, Techniken zur Vergiftung von Suchmaschinen, falsch geschriebene Domains.
Schaden Verlust von sensiblen privaten Informationen, Geldverlust, Identitätsdiebstahl
Entfernung

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"Deactivating All Inactive Accounts", "Google Forms Email Scam", "SharePoint Email Scam" und "Account Access Disabled" sind einige Beispiele für andere Phishing-Spam-Kampagnen. Die betrügerischen E-Mails werden in der Regel als "offiziell", "vorrangig", "wichtig", "dringend" dargestellt oder versuchen anderweitig, die Empfänger dazu zu bringen, ihnen zu vertrauen/nachzuforschen. Abgesehen davon, dass sie für Phishing verwendet werden, können Spam-Kampagnen auch Malware verbreiten (z.B. Trojaner, Ransomware usw.). Unabhängig davon, was Betrügerbriefe behaupten, anbieten, erbitten oder fordern, das Endziel ist immer dasselbe - Einnahmen für die dahinter stehenden Betrüger/Cyberkriminellen zu generieren. Aufgrund der relativen Prävalenz solcher Briefe wird dringend empfohlen, bei eingehenden E-Mails Vorsicht walten zu lassen.

Wie infizieren Spam-Kampagnen Computer?

Systeme werden durch virulente Dateien infiziert, die über Spam-Kampagnen verbreitet werden. Die Dateien können an die betrügerischen E-Mails angehängt werden und/oder die Briefe enthalten Download-Links solcher Inhalte. Infektiöse Dateien können in verschiedenen Formaten vorliegen, z.B. in Archiven (RAR, ZIP usw.), ausführbaren Dateien (.exe, .run usw.), PDF- und Microsoft Office-Dokumenten, JavaScript usw. Wenn diese Dateien ausgeführt, ausgeführt oder anderweitig geöffnet werden, wird der Infektionsprozess (d.h. Download/Installation von Malware) eingeleitet. Beispielsweise verursachen Microsoft Office-Dokumente Infektionen, indem sie bösartige Makrobefehle ausführen. In Microsoft Office-Versionen, die vor 2010 veröffentlicht wurden, beginnt dieser Prozess automatisch beim Öffnen des Dokuments. Die neueren Versionen verfügen jedoch über den Modus "Geschützte Ansicht"; daher werden die Benutzer aufgefordert, Makros zu aktivieren (d.h. Bearbeitung/Inhalt zu aktivieren). Daher kann in diesen Versionen eine Infektion nur dann ausgelöst werden, wenn Makrobefehle manuell aktiviert werden.

Wie lässt sich die Installation von Malware vermeiden?

Verdächtige und irrelevante E-Mails dürfen nicht geöffnet werden, insbesondere keine Anhänge oder Links, die darin gefunden werden, da dies zu einer hochriskanten Systeminfektion führen kann. Es wird auch empfohlen, Microsoft Office-Versionen zu verwenden, die nach 2010 veröffentlicht wurden. Malware wird jedoch auch über dubiose Downloadkanäle (z.B. inoffizielle und kostenlose File-Hosting-Webseiten, Peer-to-Peer-Sharing-Netzwerke und andere Downloadprogramme von Drittanbietern), illegale Aktivierungs- ("Cracking"-)Werkzeuge und gefälschte Updateprogramme verbreitet. Es wird daher empfohlen, stets offizielle/vertrauenswürdige Downloadquellen zu verwenden sowie Programme mit Werkzeugen/Funktionen zu aktivieren und zu aktualisieren, die von legitimen Anbietern zur Verfügung gestellt werden. Um die Integrität der Geräte und die Privatsphäre der Benutzer zu schützen, ist es von größter Wichtigkeit, eine zuverlässige Antiviren-/Anti-Spyware-Suite zu installieren und auf dem neuesten Stand zu halten. Darüber hinaus muss diese Software für regelmäßige System-Scans und die Entfernung erkannter/potentieller Bedrohungen verwendet werden. Wenn Sie bereits bösartige Anhänge geöffnet haben, empfehlen wir, einen Scan mit Malwarebytes durchzuführen, um eingedrungene Malware automatisch zu entfernen.

Text, der im "Zoom"-Betrugs-E-Mail-Brief präsentiert wird:

Thema: Sie haben eine Einladung zu einer Videokonferenz erhalten. Donnerstag, 26. November 2020, 10:55:20 Uhr ********


Zoom
Sehr geehrte(r) ********
Sie haben eine Einladung zu einer Videokonferenz erhalten
Einladung prüfen

Screenshot der Phishing-Webseite, die durch "Zoom"-Betrugs-E-Mails beworben wird:

Zoom email scam promoted phishing website

Sofortige automatische Entfernung von Mögliche Malware Infektionen: Die manuelle Entfernung einer Bedrohung kann ein langer und komplizierter Prozess sein, der fortgeschrittene Computerkenntnisse voraussetzt. Malwarebytes ist ein professionelles, automatische Malware-Entfernungstool, das zur Entfernung von Mögliche Malware Infektionen empfohlen wird. Laden Sie es herunter, indem Sie auf die untenstehende Schaltfläche klicken:
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Schnellmenü:

Wie entfernt man Malware manuell?

Die manuelle Entfernung einer Bedrohung ist eine komplizierte Aufgabe und es ist gewöhnlich besser, wenn Antivirus- oder Anti-Malware-Programme es automatisch machen. Um diese Malware zu entfernen, empfehlen wir Malwarebytes zu verwenden. Wenn Sie Malware manuell entfernen möchten, müssen Sie zunächst den Namen der Malware identifizieren, die Sie entfernen möchten. Hier ist ein Beispiel eines verdächtigen Programms, das auf dem Computer eines Benutzers ausgeführt wird:

malicious process running on user's computer sample

Wenn Sie die Liste von Programmen geprüft haben, die auf Ihrem Computer laufen, zum Beipiel mit dem Task-Manager, und ein Programm identifiziert haben, das verdächtig aussieht, sollten Sie mit diesen Schritten fortfahren:

manual malware removal step 1 Laden Sie ein Programm namens Autoruns herunter. Dieses Programm zeigt Auto-Start Anwendungen, Register und Dateisystem Standorte.

screenshot of autoruns application

manual malware removal step 2Starten Sie Ihren Computer im abgesicherten Modus:

Windows XP und Windows 7 Nutzer: Starten Sie Ihren Computer im abgesicherten Modus. Klicken Sie auf Start, klicken Sie auf Herunterfahren, klicken Sie auf OK. Während Ihr Computer neu startet, drücken Sie die F8 Taste auf Ihrer Tastatur mehrmals bis Sie das Windows Erweiterte Optionen Menü sehen. Wählen Sie dann Abgesicherter Modus mit Netzwerktreibern aus der Liste.

Safe Mode with Networking

Das Video zeigt, wie man Windows 7 im "Abgesicherten Modus mit Netzwerktreibern" startet:

Windows 8 Nutzer: Gehen Sie auf den Windows 8 Startbildschirm, geben Sie Erweitert ein und wählen Sie Einstellungen in den Suchergebnissen aus. Klicken Sie auf Erweiterte Startoptionen, wählen Sie Erweiterten Start im geöffneten "Allgemeine PC Einstellungen" Fenster. Ihr Computer wird jetzt in das "Erweiterte Startoptionen Menü" starten. Klicken Sie auf das "Problembehandlung" Feld, dann klicken Sie auf "Erweiterte Optionen". Auf dem erweiterte Optionen Bildschirm, klicken Sie auf "Starteinstellungen". Klicken Sie auf "Neustart". Ihr PC wird in den Starteinstellungen Bildschirm starten. Drücken Sie "5" um im Abgesicherten Modus mit Netzwerktreibern zu starten.

Windows 8 Safe Mode with networking

Das Video zeigt, wie man Windows 8 im "Abgesicherten Modus mit Netzwerktreibern" startet:

Windows 10 Nutzer: Klicken Sie auf das Windows Logo und wählen Sie die Power Schaltfläche. Im geöffneten Menü klicken Sie auf "Neu starten", während Sie die "Umschalttaste" auf Ihrer Tastatur gedrück halten. Im "Eine Option wählen" Fenster klicken Sie auf "Fehlerdiagnose", wählen Sie dann "Erweiterte Optionen". Im erweiterte Optionen Menü, wählen Sie "Starteinstellungen" und klicken Sie auf das "Neu starten" Feld. Im folgenden Fenster sollten Sie die "F5" Taste Ihrer Tastatur drücken. Das wird Ihr Betriebssystem im Abgesicherten Modus mit Netzwerktreibern neu starten.

windows 10 safe mode with networking

Das Video zeigt, wie man Windows 10 im "Abgesicherten Modus mit Netzwerktreibern" startet:

manual malware removal step 3Extrahieren Sie das Download-Archiv und führen Sie Die Datei Autoruns.exe aus.

extract autoruns.zip and run autoruns.exe

manual malware removal step 4In der Anwendung Autoruns, klicken Sie auf "Optionen" oben und entfernen Sie das Häkchen bei den Optionen "Leere Standorte entfernen" und "Windowseinträge verstecken". Nach diesem Prozess, klicken Sie auf das Symbol "Aktualisieren".

Click 'Options' at the top and uncheck 'Hide Empty Locations' and 'Hide Windows Entries' options

manual malware removal step 5Prüfen Sie die Liste der Autoruns Anwendung und finden Sie die Malware Datei, die Sie entfernen möchten.

Sie sollten ihren vollständigen Pfad und Namen aufschreiben. Beachten Sie, dass einige Malware ihre Prozessnamen und legitimen Prozessnamen von Windows versteckt. Jetzt ist es sehr wichtig, dass Sie keine Systemdateien entfernen. Nachdem Sie das verdächtige Programm gefunden haben, das Sie entfernen möchten, machen Sie einen Rechtsklick über den Namen und wählen Sie "Löschen".

locate the malware file you want to remove

Nachdem die Malware durch die Autoruns Anwendung entfernt wurde (dies stellt sicher, dass die Malware sich beim nächsten Hochfahren des Systems nicht automatisch ausführt), sollten Sie nach dem Namen der Malware auf Ihrem Computer suchen. Stellen Sie sicher, dass Sie alle versteckten Dateien und Ordner aktivieren bevor Sie fortfahren. Wenn Sie die Datei oder Malware gefunden haben, entfernen Sie diese.

searching for malware file on your computer

Starten Sie Ihren Computer in normalen Modus. Die Befolgung dieser Schritte sollte beim Entfernen jeglicher Malware von Ihrem Computer helfen. Beachten Sie, dass die manuelle Entfernung von Bedrohungen fortgeschritten Computerfähigkeiten voraussezt. Es wird empfohlen, die Entfernung von Malware Antivirus- und Anti-Malware-Programmen zu überlassen. Diese Schritte könnten bei fortgeschrittenen Malwareinfektionen nicht funktionieren. Es ist wie immer besser, eine Infektion zu vermeiden, anstatt zu versuchen, Malware danch zu entfernen. Um Ihren Computer sicher zu halten, stellen Sie sicher, dass Sie die neuesten Updates des Betriebssystems installieren und Antivirus-Software benutzen.

Um sicher zu sein, dass Ihr Computer frei von Malware-Infektionen ist, empfehlen wir einen Scan mit Malwarebytes.

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Über den Autor:

Tomas Meskauskas

Meine Leidenschaft gilt der Computersicherheit und -technologie. Ich habe mehr als 10 Jahre Erfahrung in verschiedenen Unternehmen im Zusammenhang mit der Lösung computertechnischer Probleme und der Internetsicherheit. Seit 2010 arbeite ich als Autor und Redakteur für PCrisk. Folgen Sie mir auf Twitter und LinkedIn, um über die neuesten Bedrohungen der Online-Sicherheit informiert zu bleiben. Lesen Sie mehr über den Autor.

Das Sicherheitsportal PCrisk wurde von vereinten Sicherheitsforschern entwickelt, um Computeranwender über die neuesten Online-Sicherheitsbedrohungen aufzuklären. Weitere Informationen über die Autoren und Forscher, die bei PCrisk arbeiten, finden Sie auf unserer Kontaktseite.

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