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So entfernen Sie den BRATA Fernzugrifftrojaner von Ihrem Gerät

Auch bekannt als: BRATA Fernzugrifftrojaner
Schadenshöhe: Stark

Was ist der BRATA RAT?

BRATA ist der Name eines Fernzugrifftrojaners (Remote Access Trojan - RAT), der entwickelt wurde, um Android Betriebssysteme anzuvisieren. Malware dieser Art aktiviert heimlich den Fernzugriff und die Kontrolle über ein infiziertes Gerät.

RATs können verschiedene Funktionen haben, die benutzt werden können, um ebenfalls verschiedene Probleme zu verursachen. BRATA missbraucht den Android AccessibilityService, was der bösartigen Software fast vollständige Kontrolle über das betroffene System gibt.

Dieser Trojaner wurde hauptsächlich gegen brasilianische Benutzer eingesetzt, aber die Verbreitung seiner neueren Versionen wurde auch auf Spanien und die Vereinigten Staaten von Amerika ausgeweitet.

BRATA Malware Erkennungen auf VirusTotal

Übersicht über BRATA

Zugriffsdienste sollen Benutzern mit Behinderungen helfen ihre Geräte zu lesen und zu benutzen. Der BRATA RAT benutzt die Funktion Android AccessibilityService, um die Kontrolle über das Gerät zu erhalten.

Der Trojaner kann auf den Inhalt zugreifen, der auf dem Gerätebildschirm angezeigt wird und den Touchscreen kontrollieren, indem diese Dienste missbraucht werden. BRATA zeigt andauernd Dialogfenster, die verschiedene Genehmigungen verlangen, um Zugriff auf die Zugriffsdienste zu erhalten, bis der Benutzer einwilligt.

Dieses bösartige Programm hat viele verabscheuungswürdige Fähigkeiten, einschließlich (aber nicht nur) die Interaktion mit der Oberfläche über den AccessibilityService, das Stehlen und Benutzen von Sperrbildschirmdaten (z.B. PIN-Code, Passwort oder Freischaltmuster), die Aufnahme von Screenshots, Keylogging (Tastaturanschläge aufnehmen), das Verbergen eingehender Anrufe und App-Benachrichtigungen (z.B. Warnungen und Alarme), die Manipulation von Zwischenspeicherdaten (z.B. vom Benutzer kopierte Informationen im Puffer des Kurzzeitspeichers) und so weiter.

BRATA funktioniert häufig, indem sie eine Vielzahl von Phishing Webseiten anzeigt, typischerweise jene, die als finanzbezogene Kontoanmeldeseiten und Zahlungszugänge getarnt sind. Mit anderen Worten zielen diese Seiten auf die ID für Online-Banking und andere finanzielle Plattformen, Benutzernamen und Passwörter ab, sowie Bankkontodetails und Kreditkartennummern.

Phishing Webseiten erhalten diese Informationen von den Benutzern, die sie eingeben. Außerdem benutzt dieser RAT Verschleierungstechniken, die seine Erkennung und Analyse kompliziert machen.

Er ist auch fähig sich selbst zu aktualisieren, was bedeutet, dass seine Fähigkeiten und Funktionen nach der eigentlichen Infektion geändert oder verbessert werden können. Zusammenfassend lässt sich sagen, dass BRATA-Infektionen zu schweren Datenschutzproblemen, bedeutenden finanziellen Verlusten und sogar Identitätsdiebstahl führen können.

Zusammenfassung der Bedrohung:
Name BRATA Fernzugrifftrojaner
Art der Bedrohung Android-Malware, bösartige Anwendung, unerwünschten Anwendung.
Erkennungsnamen Avast-Mobile (Android:Evo-gen [Trj]), BitDefenderFalx (Android.Trojan.Banker.UQ), ESET-NOD32 (Android/Agent.CBO), Kaspersky (HEUR:Trojan.AndroidOS.Piom.agmk), vollständige Liste (VirusTotal)
Symptome Das Gerät läuft langsam, die Systemeinstellungen werden ohne Erlaubnis des Benutzers geändert, fragwürdige Anwendungen werden angezeigt, der Daten- und Akkuverbrauch wird erheblich erhöht, Browser leiten auf fragwürdigen Webseiten weiter, störende Werbung wird angezeigt.
Verbreitungsmethoden Infizierte E-Mail-Anhänge, bösartige Online-Werbung, Social-Engineering, betrügerische Anwendungen, betrügerische Webseiten.
Schaden Gestohlene persönliche Informationen (private Nachrichten, Anmeldedaten/Passwörter usw.), verringerte Geräteleistung, schnelles Entladen des Akkus, verringerte Internetgeschwindigkeit, große Datenverluste, finanzielle Verluste, gestohlene Identität (bösartige Apps könnten Kommunikations-Apps missbrauchen).
Malware-Entfernung (Android) Um Malware-Infektionen zu beseitigen, empfehlen unsere Sicherheitsforscher, Ihr Android-Gerät mit legitimer Anti-Malware-Software zu scannen. Wir empfehlen Avast, Bitdefender, ESET oder Malwarebytes.

Malware im Allgemeinen

BlackRock, AndroRAT, Oscorp und FluBot sind einige Beispiele für auf Android abzielende Malware. Bösartige Programme können eine breite Palette von Funktionen haben und diese Funktionen können in verschiedenen Kombinationen auftreten.

Typische Merkmale sind: Ermöglichung des Fernzugriffs und der Kontrolle über das Gerät, Exfiltration von auf dem System gespeicherten Inhalten, Extraktion von Informationen aus Browsern und anderen installierten Anwendungen, Keylogging, Audio-/Videoaufzeichnung über Mikrofone und Kameras, Herunterladen/Installation zusätzlicher Malware, Nutzung von Systemressourcen zum Schürfen von Kryptowährung (Cryptominers), Datenverschlüsselung und/oder Bildschirmsperrung zu Lösegeldzwecken (Ransomware) usw.

Egal wie Malware funktioniert, ist ihr alleiniges Ziel die Erzeugung von Gewinnen auf Kosten der Benutzer. Die Gegenwart bösartiger Software auf Systemen gefährdet die Sicherheit von Gerät und Benutzer, weshalb alle Infektionen sofort nach der Erkennungen entfernt werden.

Wie hat BRATA mein Gerät infiltriert?

BRATA wurde beim getarnten Verbreiten verschiedener Sicherheitsanwendungen und Software-Updates beobachtet. Merkliche Tarnungen umfassen Updates für Google Chrome Browser, WhatsApp Messenger und PDF-Reader.

Die bösartigen Apps wurden über Google Play vermehrt und hatten viele verifizierte Downloads. Es ist allgemeine Praxis der Malware-Vermehrung bösartige Programme als gewöhnliche Software oder Medien zu präsentieren.

Alternativ kann Malware mit legitimen Produkten gebündelt (d.h. zusammen verpackt) werden. Abgesehen von gefälschten Updates, sind illegale Aktivierungswerkzeuge („Cracks“) eine weitere, häufig benutzte Tarnung.

Bösartige Inhalte werden gewöhnlich auch über nicht vertrauenswürdige Downloadquellen verbreitet, z. B. über Peer-to-Peer-Tauschnetzwerke (Torrent-Clients, eMule, Gnutella usw.), inoffizielle und kostenlose File-Hosting (Freeware) Webseiten und andere Drittanbieter-Downloadprogramme. Legitime Downloadquellen werden aufgrund von Überprüfungsprozessen und Benutzerberichten selten benutzt, welche verhindern, dass die Malware gepostet oder lange gehostet werden kann.

Malware wird auch häufig über Spam-Kampagnen verbreitet - groß angelegte Aktionen, bei denen Tausende von betrügerischen E-Mails verschickt werden. Diese Schreiben sind in der Regel als "offiziell", "dringend", "vorrangig" und ähnlich getarnt.

Ihnen hängen infizierte Dateien an und/oder es sind Links darin enthalten. Infektiöse Dateien können in verschiedenen Formaten vorliegen, z. B. Archive, ausführbare Dateien, PDF- und Microsoft Office-Dokumente, JavaScript, etc. Wenn die Dateien ausgeführt, durchgeführt oder sonst geöffnet werden, wird der Infektionsprozess (d.h. Download/Installation von Malware) ausgelöst.

So vermeidet man die Installation von Malware:

Es wird geraten, Software vor dem Download/der Installation und/oder dem Kauf immer zu überprüfen. Außerdem müssen alle Downloads von offiziellen und verifizierten Quellen erfolgen.

Es ist genauso wichtig Software mit Werkzeugen/Funktionen zu aktivieren und aktualisieren, die von echten Entwicklern bereitgestellt werden. Um eine Infektion des Geräts über Spam-Mails zu vermeiden, wird davon abgeraten, verdächtige/irrelevante E-Mails zu öffnen - insbesondere Anhänge oder Links, die darin enthalten sind.

Es ist von entscheidender Bedeutung, ein zuverlässiges Antiviren-/Antispyware-Programm zu installieren und auf dem neuesten Stand zu halten. Diese Software muss des weiteren verwendet werden, um regelmäßige Systemscans durchzuführen und erkannte/potenzielle Bedrohungen zu entfernen.

Schnellmenü:

Den Verlauf vom Chrome Internetbrowser löschen:

Den Internetverlauf von Chrome im Android Betriebssystem löschen (Schritt 1)

Tippen Sie auf die Schaltfläche „Menü“ (drei Punkte in der rechten oberen Ecke des Bildschirms) und wählen Sie in dem geöffneten Aufklappmenü „Verlauf“.

Den Internetverlauf von Chrome im Android Betriebssystem löschen (Schritt 2)

Tippen Sie auf "Browserdaten löschen", wählen Sie die Registerkarte "ERWEITERT", wählen Sie den Zeitraum und die Arten von Dateien, die Sie löschen möchten und tippen Sie auf "Daten löschen".

[Zurück zum Inhaltsverzeichnis]

Browserbenachrichtigungen im Internetbrowser Chrome deaktivieren:

Browserbenachrichtigungen im Chrome Browser im Android Betriebssystem deaktivieren (Schritt 1)

Tippen Sie auf die Schaltfläche „Menü“ (drei Punkte in der rechten oberen Ecke des Bildschirms) und wählen Sie in dem geöffneten Aufklappmenü „Einstellungen“.

Browserbenachrichtigungen im Chrome Browser im Android Betriebssystem deaktivieren (Schritt 2)

Scrollen Sie nach unten, bis Sie die Option „Seiten-Einstellungen“ sehen und tippen Sie darauf. Scrollen Sie nach unten, bis Sie die Option „Benachrichtigungen“ sehen und tippen Sie darauf.

Browserbenachrichtigungen im Chrome Browser im Android Betriebssystem deaktivieren (Schritt 3)

Suchen Sie die Webseiten, die Browser-Benachrichtigungen übermitteln, tippen Sie auf sie und klicken Sie auf „Löschen und Zurücksetzen“. Dadurch werden die Berechtigungen entfernt, die diesen Webseiten erteilt wurden, um Benachrichtigungen zu übermitteln.

Falls Sie dieselbe Seite jedoch erneut besuchen, wird sie möglicherweise erneut um eine Berechtigung bitten. Sie können wählen, ob Sie diese Berechtigungen erteilen möchten oder nicht (falls Sie dies ablehnen, geht die Webseite zum Abschnitt „Blockiert“ über und wird Sie nicht länger um die Berechtigung bitten).

[Zurück zum Inhaltsverzeichnis]

Den Internetbrowser Chrome zurücksetzen:

Den Chrome Browser auf Standard im Android Betriebssystem zurücksetzen (Schritt 1)

Gehen Sie auf „Einstellungen“, scrollen Sie nach unten, bis Sie „Apps“ sehen und tippen Sie darauf.

Den Chrome Browser auf Standard im Android Betriebssystem zurücksetzen (Schritt 2)

Scrollen Sie nach unten, bis Sie die Anwendung „Chrome“ finden, wählen Sie sie aus und tippen Sie auf die Option „Speicher“.

Den Chrome Browser auf Standard im Android Betriebssystem zurücksetzen (Schritt 3)

Tippen Sie auf „SPEICHER VERWALTEN“, dann auf „ALLE DATEN LÖSCHEN“ und bestätigen Sie die Aktion durch das Tippen auf „OK“. Beachten Sie, dass durch das Zurücksetzen des Browsers alle in ihm gespeicherten Daten gelöscht werden.

Daher werden alle gespeicherten Anmeldedaten/Passwörter, der Browserverlauf, Nicht-Standardeinstellungen und andere Daten gelöscht werden. Sie müssen sich auch bei allen Webseiten erneut anmelden.

[Zurück zum Inhaltsverzeichnis]

Den Verlauf vom Firefox Internetbrowser löschen:

Den Browserverlauf vom Firefox im Android Betriebssystem löschen (Schritt 1)

Tippen Sie auf die Schaltfläche „Menü“ (drei Punkte in der rechten oberen Ecke des Bildschirms) und wählen Sie in dem geöffneten Aufklappmenü „Verlauf“.

Den Browserverlauf vom Firefox im Android Betriebssystem löschen (Schritt 2)

Scrollen Sie nach unten, bis Sie „Private Daten löschen“ sehen, und tippen Sie darauf. Wählen Sie die Arten von Dateien aus, die Sie entfernen möchten, und tippen Sie auf „DATEN LÖSCHEN“.

[Zurück zum Inhaltsverzeichnis]

Browserbenachrichtigungen im Internetbrowser Firefox deaktivieren:

Browserbenachrichtigungen im Firefox Internetbrowser im Android Betriebssystem deaktivieren (Schritt 1)

Besuchen Sie die Webseite, die Browser-Benachrichtigungen übermittelt, tippen Sie auf das Symbol links in der URL-Leiste (das Symbol ist nicht unbedingt ein „Schloss“) und wählen Sie „Seiten-Einstellungen bearbeiten“.

Browserbenachrichtigungen im Firefox Internetbrowser im Android Betriebssystem deaktivieren (Schritt 2)

Erklären Sie sich in dem geöffneten Pop-up mit der Option „Benachrichtigungen“ einverstanden und tippen Sie auf „LÖSCHEN“.

[Zurück zum Inhaltsverzeichnis]

Den Internetbrowser Firefox zurücksetzen:

Den Firefox Browser im Android Betriebssystem zurücksetzen (Schritt 1)

Gehen Sie auf „Einstellungen“, scrollen Sie nach unten, bis Sie „Apps“ sehen und tippen Sie darauf.

Den Firefox Browser im Android Betriebssystem zurücksetzen (Schritt 2)

Scrollen Sie nach unten, bis Sie die Anwendung „Firefox“ finden, wählen Sie sie aus und tippen Sie auf die Option „Speicher“.

Den Firefox Browser im Android Betriebssystem zurücksetzen (Schritt 3)

Tippen Sie auf „DATEN LÖSCHEN“ und bestätigen Sie die Aktion, indem Sie auf „LÖSCHEN“ tippen. Beachten Sie, dass durch das Zurücksetzen des Browsers alle in ihm gespeicherten Daten gelöscht werden. Daher werden alle gespeicherten Logins/Passwörter, der Browserverlauf, Nicht-Standardeinstellungen und andere Daten gelöscht werden. Sie müssen sich auch bei allen Webseiten erneut anmelden.

[Zurück zum Inhaltsverzeichnis]

Potenziell unerwünschte und/oder bösartige Anwendungen deinstallieren:

Unerwünschte/bösartige Anwendungen vom Android Betriebssystem entfernen (Schritt 1)

Gehen Sie auf „Einstellungen“, scrollen Sie nach unten, bis Sie „Apps“ sehen und tippen Sie darauf.

Unerwünschte/bösartige Anwendungen vom Android Betriebssystem entfernen (Schritt 2)

Scrollen Sie nach unten, bis Sie eine potenziell unerwünschte und/oder bösartige Anwendung sehen, wählen Sie sie aus und tippen Sie auf „Deinstallieren“. Falls Sie die ausgewählte App aus irgendeinem Grund nicht entfernen können (z.B. wenn Sie von einer Fehlermeldung veranlasst werden), sollten Sie versuchen, den „Abgesicherten Modus“ zu verwenden.

[Zurück zum Inhaltsverzeichnis]

Das Android-Gerät im „Abgesicherten Modus“ starten:

Der „Abgesicherte Modus“ im Android-Betriebssystem deaktiviert vorübergehend die Ausführung aller Anwendungen von Drittanbietern. Die Verwendung dieses Modus ist eine gute Möglichkeit, verschiedene Probleme zu diagnostizieren und zu lösen (z.B. bösartige Anwendungen zu entfernen, die Benutzer daran hindern, dies zu tun, wenn das Gerät „normal“ läuft).

Das Android Gerät im Abgesicherten Modus starten

Drücken Sie die „Einschalttaste“ und halten Sie sie gedrückt, bis der Bildschirm „Ausschalten“ angezeigt wird. Tippen Sie auf das Symbol „Ausschalten“ und halten Sie ihn gedrückt. Nach einigen Sekunden wird die Option „Abgesicherter Modus“ angezeigt und Sie können sie durch einen Neustart des Geräts ausführen.

[Zurück zum Inhaltsverzeichnis]

Den Akku-Verbrauch verschiedener Anwendungen überprüfen:

Den Akku-Verbrauch verschiedener Anwendungen im Android Betriebssystem überprüfen (Schritt 1)

Gehen Sie auf "Einstellungen", scrollen Sie nach unten, bis sie "Gerätewarnung" sehen und tippen Sie darauf.

Den Akku-Verbrauch verschiedener Anwendungen im Android Betriebssystem überprüfen (Schritt 2)

Tippen Sie auf „Akku“ und überprüfen Sie die Verwendung der einzelnen Anwendungen. Seriöse/echte Anwendungen werden entwickelt, um so wenig Energie wie möglich zu verbrauchen, um die beste Benutzererfahrung zu bieten und Strom zu sparen. Daher kann ein hoher Akkuverbrauch darauf hinweisen, dass die Anwendung bösartig ist.

[Zurück zum Inhaltsverzeichnis]

Den Datenverbrauch verschiedener Anwendungen überprüfen:

Den Datenverbrauch verschiedener Anwendungen im Android Betriebssystem überprüfen (Schritt 1)

Gehen Sie auf "Einstellungen", scrollen Sie nach unten, bis Sie "Verbindungen" sehen und tippen Sie darauf.

Den Datenverbrauch verschiedener Anwendungen im Android Betriebssystem überprüfen (Schritt 2)

Scrollen Sie nach unten, bis Sie „Datenverbrauch" sehen, und wählen Sie diese Option aus. Wie beim Akku, werden seriöse/echte Anwendungen so entwickelt, dass der Datenverbrauch so weit wie möglich minimiert wird.

Dies bedeutet, dass eine große Datennutzung auf die Präsenz von bösartigen Anwendungen hinweisen könnte. Beachten Sie, dass einige bösartige Anwendungen entwickelt werden könnten, um nur dann zu funktionieren, wenn das Gerät mit einem drahtlosen Netzwerk verbunden ist. Aus diesem Grund sollten Sie sowohl die mobile als auch die WLAN-Datennutzung überprüfen.

Den Datenverbrauch verschiedener Anwendungen im Android Betriebssystem überprüfen (Schritt 3)

Falls Sie eine Anwendung finden, die viele Daten verwendet, obwohl Sie sie nie verwenden, empfehlen wir Ihnen dringend, sie so schnell wie möglich zu deinstallieren.

[Zurück zum Inhaltsverzeichnis]

Die neuesten Software-Updates installieren:

Die Software auf dem neuesten Stand zu halten, ist eine bewährte Vorgehensweise, wenn es um die Gerätesicherheit geht. Die Gerätehersteller veröffentlichen kontinuierlich verschiedene Sicherheits-Patches und Android-Updates, um Fehler und Bugs zu beheben, die von Cyberkriminellen missbraucht werden können. Ein veraltetes System ist viel anfälliger, weshalb Sie immer sicherstellen sollten, dass die Software Ihres Geräts auf dem neuesten Stand ist.

Software Updates im Android Betriebssystem installieren (Schritt 1)

Gehen Sie auf „Einstellungen", scrollen Sie nach unten, bis Sie „Software-Update" sehen und tippen Sie darauf.

Software Updates im Android Betriebssystem installieren (Schritt 2)

Tippen Sie auf „Updates manuell herunterladen“ und prüfen Sie, ob Updates verfügbar sind. Wenn ja, installieren Sie diese sofort. Wir empfehlen auch, die Option „Updates automatisch herunterladen“ zu aktivieren - damit kann das System Sie benachrichtigen, sobald ein Update veröffentlicht wird und/oder es automatisch installieren.

[Zurück zum Inhaltsverzeichnis]

Das System auf Werkseinstellungen zurücksetzen:

Das Ausführen eines „Werkseinstellungen“ ist eine gute Möglichkeit, alle unerwünschten Anwendungen zu entfernen, die Systemeinstellungen auf die Standardeinstellungen zurückzusetzen und das Gerät allgemein zu reinigen. Beachten Sie, dass alle Daten auf dem Gerät gelöscht werden, einschließlich Fotos, Video-/Audiodateien, Telefonnummern (die im Gerät gespeichert sind, nicht auf der SIM-Karte), SMS-Nachrichten und so weiter. D.h. das Gerät wird auf Werkseinstellunjgen zurückgesetzt.

Sie können auch die grundlegenden Systemeinstellungen und/oder schlicht die Netzwerkeinstellungen wiederherstellen.

Das Android Betriebssystem auf Standard zurücksetzen (Schritt 1)

Gehen Sie auf „Einstellungen", scrollen Sie nach unten, bis Sie „Über das Telefon" sehen und tippen Sie darauf.

Das Android Betriebssystem auf Standard zurücksetzen (Schritt 2)

Scrollen Sie nach unten, bis Sie „Wiederherstellen" sehen und tippen Sie darauf. Wählen Sie nun die Aktion, die Sie durchführen möchten:
Einstellungen zurücksetzen" - alle Systemeinstellungen auf die Standardeinstellungen zurücksetzen;
"Netzwerkeinstellungen zurücksetzen" - alle netzwerkbezogenen Einstellungen auf die Standardeinstellungen zurücksetzen;
Auf Werkszustand zurücksetzen" - setzen Sie das gesamte System zurück und löschen Sie alle gespeicherten Daten vollständig;

[Zurück zum Inhaltsverzeichnis]

Anwendungen mit Administratorrechten deaktivieren:

Falls eine bösartige Anwendung Administratorrechte erhält, kann dies das System ernsthaft beschädigen. Um das Gerät so sicher wie möglich zu halten, sollten Sie immer überprüfen, welche Apps solche Berechtigungen haben und diejenigen deaktivieren, die diese nicht haben sollten.

Android Anwendungen deaktivieren, die Administratorenrechte haben (Schritt 1)

Gehen Sie auf „Einstellungen", scrollen Sie nach unten, bis Sie „Sperrbildschirm und Sicherheit" sehen und tippen Sie darauf.

Android Anwendungen deaktivieren, die Administratorenrechte haben (Schritt 2)

Scrollen Sie nach unten, bis Sie „Andere Sicherheitseinstellungen" sehen, tippen Sie auf sie und dann auf „Administratoren-Apps des Geräts".

Android Anwendungen deaktivieren, die Administratorenrechte haben (Schritt 3)

Identifizieren Sie Anwendungen, die keine Administratorrechte haben sollen, tippen Sie auf sie und dann auf „DEAKTIVIEREN“.

Häufig gestellte Fragen (Frequently Asked Questions - FAQ)

Mein Android-Gerät ist mit BRATA Malware infiziert. Sollte ich mein Speichergerät formatieren, um sie loszuwerden?

Nein, solche drastischen Maßnahmen sind für die Entfernung von BRATA unnötig.

Was sind die größten Probleme, die BRATA Malware verursachen kann?

Die Bedrohungen, die von einem bösartigen Programm ausgehen, hängen von seinen Fähigkeiten und den Zielen der Cyberkriminellen ab. BRATA hat eine Vielzahl schädlicher Funktionen, weshalb die von ihr ausgehende Gefahr unglaublich variabel ist. Zusammenfassend lässt sich sagen, dass BRATA-Infektionen zu schweren Datenschutzproblemen, finanziellen Verlusten und sogar Identitätsdiebstahl führen können.

Was ist der Zweck der BRATA Malware?

Die meisten Malware-Angriffe werden entwickelt, um Gewinne zu erzielen. Zu den anderen Gründen gehören jedoch auch politische und geopolitische Motive, die Störung von Prozessen (z. B. einer Webseite, eines Dienstes, eines Unternehmens, einer Organisation usw.), persönliche Rachefeldzüge (d.h. der Angriff auf bestimmte Opfer), oder einfach die Freigabe der Malware zur Unterhaltung der Cyberkriminellen.

Wie hat BRATA Malware meinen Computer infiltriert?

Im Allgemeinen wird Malware durch Phishing und Social-Engineering-Taktiken vermehrt. Bösartige Software kann Systeme über Spam-E-Mail (z.B. E-Mails, Textnachrichten, etc.), Drive-by Downloads, Freeware und Downloadseiten von Drittparteien, Peer-to-Peer Tauschnetzwerke, illegale Programmaktivierung („Cracking“) Werkzeuge, gefälschte Updates und so weiter, vermehrt. Einige bösartige Programme sind in der Lage, sich über lokale Netzwerke und Wechseldatenträger (z. B. USB-Flash-Laufwerke, externe Festplatten usw.) selbst zu verbreiten.

Wird mich Combo Cleaner vor Malware schützen?

Ja. Combo Cleaner kann fast alle der bekannten Malware-Infektionen erkennen und entfernen. Es muss jedoch betont werden, dass hochwertige Malware dazu neigt, sich tief im System zu verstecken - daher ist die Durchführung eines vollständigen Systemscans entscheidend.

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Über den Autor:

Tomas Meskauskas

Meine Leidenschaft gilt der Computersicherheit und -technologie. Ich habe mehr als 10 Jahre Erfahrung in verschiedenen Unternehmen im Zusammenhang mit der Lösung computertechnischer Probleme und der Internetsicherheit. Seit 2010 arbeite ich als Autor und Redakteur für PCrisk. Folgen Sie mir auf Twitter und LinkedIn, um über die neuesten Bedrohungen der Online-Sicherheit informiert zu bleiben. Lesen Sie mehr über den Autor.

Das Sicherheitsportal PCrisk wurde von vereinten Sicherheitsforschern entwickelt, um Computeranwender über die neuesten Online-Sicherheitsbedrohungen aufzuklären. Weitere Informationen über die Autoren und Forscher, die bei PCrisk arbeiten, finden Sie auf unserer Kontaktseite.

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