So entfernt man VoidRAT Malware vom Betriebssystem

Auch bekannt als: VoidRAT Fernzugrifftrojaner
Verbreitung: Niedrig
Schadenshöhe: Stark

VoidRAT Virus Entfernungsleitfaden

Was ist VoidRAT?

Ähnlich wie Quasar RAT ist auch VoidRAT eine bösartige Software und ein Fernzugriffswerkzeug (Remote Access Tool - RAT). Wenn RATs böswillig eingesetzt werden, werden sie als "Fernzugriffstrojaner" bezeichnet. Malware dieses Typs ermöglicht den Fernzugriff und die Kontrolle über infizierte Rechner. RATs haben verschiedene Funktionalitäten, die ebenfalls vielfältigen Missbrauch ermöglichen. Häufig werden diese Schadprogramme eingesetzt, um Informationen zu stehlen. Letztlich gefährden RAT-Infektionen die Geräte- und Anwendersicherheit.

VoidRAT Malware-Erkennungen bei VirusTotal

VoidRAT kann mit der Windows-Registrierung interagieren und diese bis zu einem gewissen Grad verwalten. Diese Datenbank enthält Einstellungen, Optionen, Werte und andere Informationen, die sich auf die auf dem System installierte Software und Hardware beziehen. Daher kann dieser RAT System- und persönliche Dateien anzeigen, kopieren, umbenennen und löschen. Da der Trojaner Daten exfiltrieren kann, kann er auch Informationen stehlen, die im Gerät gespeichert sind. Wie die Daten verwendet werden, hängt von der Art der Daten ab. Beispielsweise können sensible/kompromittierende Inhalte für Lösegeld-/Erpressungszwecke verwendet werden.

Zusätzlich kann VoidRAT Dateien auf das System laden und sie ausführen. Dies wird typischerweise verwendet, um Ketteninfektionen zu verursachen. D. h., um zusätzliche Malware (z. B. Ransomware, Kryptominer usw.) herunterzuladen/installieren. Durch die Fähigkeit des Programms, auf den Windows Task-Manager zuzugreifen, kann es laufende Prozesse, wie z. B. jede Antiviren-Software, anzeigen und beenden. Auf diese Weise kann VoidRAT verhindern, entdeckt zu werden, und seine Aktivitäten ohne das Wissen der Benutzer fortsetzen. Das RAT kann sogar das System neu starten und herunterfahren.

Zu den Fähigkeiten der VoidRAT-Malware, Informationen zu stehlen, gehören Keylogging und das Extrahieren von Kontoanmeldeinformationen (d. h. Ameldedaten und Passwörter), die in gängigen Browsern gespeichert sind. Die oben erwähnte Funktion ermöglicht es dem Trojaner, Tastatureingaben aufzuzeichnen. Dadurch wird die Privatsphäre aller getippten Informationen gefährdet. Cyberkriminelle haben es in der Regel auf die Anmeldedaten von E-Mail-, Social-Networking- und Medien-, E-Commerce- (Online-Store), Finanz- und anderen Konten abgesehen. Gestohlene Kommunikationskonten können von Kriminellen missbraucht werden, um Kontakte um Kredite zu bitten und/oder um die Infektion zu verbreiten - alles unter dem Deckmantel des echten Besitzers. Über verschiedene Finanz- und Shopping-Konten können Bank- und/oder Kreditkartendaten gestohlen werden, die dann für betrügerische Transaktionen oder Online-Einkäufe verwendet werden.

Zu den Bedrohungen für Geräte gehören System- und Datenschäden. Darüber hinaus können Benutzer erhebliche finanzielle Verluste, ernsthafte Datenschutzprobleme und Identitätsdiebstahl erleiden. Wenn Sie den Verdacht haben, dass VoidRAT (oder andere Malware) das System bereits infiziert hat, verwenden Sie eine Antiviren-Software, um sie sofort zu beseitigen.

Zusammenfassung der Bedrohung:
Name VoidRAT Fernzugrifftrojaner
Art der Bedrohung Trojaner, Passwort stehlender Virus, Banking-Malware, Spyware.
Erkennungsnamen Avast (MSIL:Rat-B [Trj]), BitDefender (Generic.MSIL.PasswordStealerA.408255), ESET-NOD32 (eine Variante von MSIL/Spy.Agent.AES), Kaspersky (Trojan.MSIL.Agent.foww), vollständige Liste (VirusTotal)
Bösartige(r) Prozessname(n) ccccv.exe (Prozessname kann variieren)
Symptome Trojaner sind darauf ausgelegt, heimlich in den Computer des Opfers einzudringen und sich ruhig zu verhalten. Daher sind auf einem infizierten Computer keine besonderen Symptome deutlich sichtbar.
Verbreitungsmethoden Infizierte E-Mail-Anhänge, bösartige Online-Werbung, Social Engineering, Software-"Cracks".
Schaden Gestohlene Bankdaten, Passwörter, Identitätsdiebstahl, Computer des Opfers, der zu einem Botnetz hinzugefügt wurde.
Entfernung

Um VoidRAT Fernzugrifftrojaner zu entfernen, empfehlen unsere Malware-Forscher, Ihren Computer mit Malwarebytes zu scannen.
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Hupigon, DarkRAT, Luminosity und Pekraut sind einige Beispiele für andere Fernzugrifftrojaner. Wie bereits erwähnt, haben diese Schadprogramme unterschiedliche Fähigkeiten/Funktionen, die von der Verursachung zusätzlicher Infektionen bis zum Informationsdiebstahl reichen. Unabhängig davon, wie die Malware arbeitet, ist der Zweck identisch: Einnahmen für die Cyberkriminellen zu generieren, die sie einsetzen. Alle Infektionen müssen sofort nach der Entdeckung entfernt werden, um die Integrität des Geräts und die Sicherheit der Benutzer zu gewährleisten.

Wie hat VoidRAT meinen Computer infiltriert?

Malware wird hauptsächlich über Spam-Kampagnen, illegale Aktivierungswerkzeuge ("Cracks"), gefälschte Updates und dubiose Downloadquellen verbreitet. Der Begriff "Spam-Kampagne" bezeichnet eine groß angelegte Aktion, bei der Tausende von Täuschungs-/Betrugs-E-Mails versendet werden. Diese Mails sind meist als "offiziell", "wichtig", "dringend" und ähnliches getarnt. Diesen E-Mails sind infektiöse Dateien angehängt oder darin verlinkt.

Schädliche Dateien können in den unterschiedlichsten Formaten vorliegen, z. B. als PDF- und Microsoft Office-Dokumente, Archive (ZIP, RAR usw.), ausführbare Dateien (.exe, .run, .etc.), JavaScript usw. Wenn sie ausgeführt, gestartet oder anderweitig geöffnet werden, beginnt der Download/die Installation von Malware. "Cracking"-Werkzeuge können bösartige Software herunterladen/installieren, anstatt lizenzierte Produkte zu aktivieren.

Gefälschte Updateprogramme infizieren Systeme, indem sie Schwachstellen veralteter Produkte ausnutzen oder einfach Malware installieren, anstatt die versprochenen Updates zu installieren. Nicht vertrauenswürdige Downloadkanäle wie inoffizielle und kostenlose File-Hosting-Webseiten, Peer-to-Peer-Tauschbörsen (BitTorrent, Gnutella, eMule usw.) und andere Downloadprogramme von Drittanbietern können Schadprogramme anbieten, die als normale Inhalte getarnt oder mit diesen verpackt sind.

So vermeidet man die Installation von Malware

Es wird davon abgeraten, verdächtige oder irrelevante E-Mails zu öffnen, insbesondere solche, die von verdächtigen/unbekannten Absendern stammen. Alle Anhänge oder Links in dubiosen Nachrichten dürfen nicht geöffnet werden, da dies zu einer hochriskanten Infektion führen kann. Alle Downloads sollten von offiziellen und verifizierten Quellen durchgeführt werden. Es ist auch wichtig, Produkte mit Werkzeugen/Funktionen zu aktivieren und zu aktualisieren, die von echten Entwicklern bereitgestellt werden. Illegale Aktivierungswerkzeuge ("Cracks") und Updateprogramme von Drittanbietern sollten nicht verwendet werden, da sie heimlich Malware herunterladen/installieren können. Um die Sicherheit des Geräts/Benutzers zu schützen, ist es wichtig, eine seriöse Anti-Viren-/Anti-Spyware-Suite zu installieren und auf dem neuesten Stand zu halten. Verwenden Sie diese Software für regelmäßige Systemscans und die Entfernung von erkannten Bedrohungen/Problemen. Wenn Sie glauben, dass Ihr Computer bereits infiziert ist, empfehlen wir, einen Scan mit Malwarebytes durchzuführen, um infiltrierte Malware automatisch zu entfernen.

VoidRAT-Malware-Prozess im Windows Task-Manager ("ccccv.exe"):

VoidRAT Malwareprozess im Task Manager (process name: ccccv.exe)

Screenshots des Verwaltungsbereichs von VoidRAT:

VoidRAT Malware Verwanltungsbereich (Muster 1) VoidRAT Malware Verwanltungsbereich (Muster 2)

Sofortige automatische Entfernung von VoidRAT Fernzugrifftrojaner: Die manuelle Entfernung einer Bedrohung kann ein langer und komplizierter Prozess sein, der fortgeschrittene Computerkenntnisse voraussetzt. Malwarebytes ist ein professionelles, automatische Malware-Entfernungstool, das zur Entfernung von VoidRAT Fernzugrifftrojaner empfohlen wird. Laden Sie es herunter, indem Sie auf die untenstehende Schaltfläche klicken:
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Schnellmenü:

Wie entfernt man Malware manuell?

Die manuelle Entfernung einer Bedrohung ist eine komplizierte Aufgabe und es ist gewöhnlich besser, wenn Antivirus- oder Anti-Malware-Programme es automatisch machen. Um diese Malware zu entfernen, empfehlen wir Malwarebytes zu verwenden. Wenn Sie Malware manuell entfernen möchten, müssen Sie zunächst den Namen der Malware identifizieren, die Sie entfernen möchten. Hier ist ein Beispiel eines verdächtigen Programms, das auf dem Computer eines Benutzers ausgeführt wird:

Beispiel für einen bösartigen Prozess, der auf dem Computer eines Benutzers läuft

Wenn Sie die Liste von Programmen geprüft haben, die auf Ihrem Computer laufen, zum Beipiel mit dem Task-Manager, und ein Programm identifiziert haben, das verdächtig aussieht, sollten Sie mit diesen Schritten fortfahren:

manual malware removal step 1 Laden Sie ein Programm namens Autoruns herunter. Dieses Programm zeigt Auto-Start Anwendungen, Register und Dateisystem Standorte.

Screenshot der Autoruns Anwendung

manual malware removal step 2Starten Sie Ihren Computer im abgesicherten Modus:

Windows XP und Windows 7 Nutzer: Starten Sie Ihren Computer im abgesicherten Modus. Klicken Sie auf Start, klicken Sie auf Herunterfahren, klicken Sie auf OK. Während Ihr Computer neu startet, drücken Sie die F8 Taste auf Ihrer Tastatur mehrmals bis Sie das Windows Erweiterte Optionen Menü sehen. Wählen Sie dann Abgesicherter Modus mit Netzwerktreibern aus der Liste.

Abgesicherter Modus mit Netzwerktreibern

Das Video zeigt, wie man Windows 7 im "Abgesicherten Modus mit Netzwerktreibern" startet:

Windows 8 Nutzer: Gehen Sie auf den Windows 8 Startbildschirm, geben Sie Erweitert ein und wählen Sie Einstellungen in den Suchergebnissen aus. Klicken Sie auf Erweiterte Startoptionen, wählen Sie Erweiterten Start im geöffneten "Allgemeine PC Einstellungen" Fenster. Ihr Computer wird jetzt in das "Erweiterte Startoptionen Menü" starten. Klicken Sie auf das "Problembehandlung" Feld, dann klicken Sie auf "Erweiterte Optionen". Auf dem erweiterte Optionen Bildschirm, klicken Sie auf "Starteinstellungen". Klicken Sie auf "Neustart". Ihr PC wird in den Starteinstellungen Bildschirm starten. Drücken Sie "5" um im Abgesicherten Modus mit Netzwerktreibern zu starten.

Windows 8 Abgesicherter Modus mit Netzwerktreibern

Das Video zeigt, wie man Windows 8 im "Abgesicherten Modus mit Netzwerktreibern" startet:

Windows 10 Nutzer: Klicken Sie auf das Windows Logo und wählen Sie die Power Schaltfläche. Im geöffneten Menü klicken Sie auf "Neu starten", während Sie die "Umschalttaste" auf Ihrer Tastatur gedrück halten. Im "Eine Option wählen" Fenster klicken Sie auf "Fehlerdiagnose", wählen Sie dann "Erweiterte Optionen". Im erweiterte Optionen Menü, wählen Sie "Starteinstellungen" und klicken Sie auf das "Neu starten" Feld. Im folgenden Fenster sollten Sie die "F5" Taste Ihrer Tastatur drücken. Das wird Ihr Betriebssystem im Abgesicherten Modus mit Netzwerktreibern neu starten.

Windows 10 Abgesicherter Modus mit Netzwerktreibern

Das Video zeigt, wie man Windows 10 im "Abgesicherten Modus mit Netzwerktreibern" startet:

manual malware removal step 3Extrahieren Sie das Download-Archiv und führen Sie Die Datei Autoruns.exe aus.

autoruns.zip extrahieren und autoruns.exe ausführen

manual malware removal step 4In der Anwendung Autoruns, klicken Sie auf "Optionen" oben und entfernen Sie das Häkchen bei den Optionen "Leere Standorte entfernen" und "Windowseinträge verstecken". Nach diesem Prozess, klicken Sie auf das Symbol "Aktualisieren".

Oben auf 'Optionen' klicken und 'Hide Empty Locations' und 'Hide Windows Entries' Optionen deaktivieren

manual malware removal step 5Prüfen Sie die Liste der Autoruns Anwendung und finden Sie die Malware Datei, die Sie entfernen möchten.

Sie sollten ihren vollständigen Pfad und Namen aufschreiben. Beachten Sie, dass einige Malware ihre Prozessnamen und legitimen Prozessnamen von Windows versteckt. Jetzt ist es sehr wichtig, dass Sie keine Systemdateien entfernen. Nachdem Sie das verdächtige Programm gefunden haben, das Sie entfernen möchten, machen Sie einen Rechtsklick über den Namen und wählen Sie "Löschen".

Finden Sie die Malware-Datei, die Sie entfernen möchten

Nachdem die Malware durch die Autoruns Anwendung entfernt wurde (dies stellt sicher, dass die Malware sich beim nächsten Hochfahren des Systems nicht automatisch ausführt), sollten Sie nach dem Namen der Malware auf Ihrem Computer suchen. Stellen Sie sicher, dass Sie alle versteckten Dateien und Ordner aktivieren bevor Sie fortfahren. Wenn Sie die Datei oder Malware gefunden haben, entfernen Sie diese.

Suche nach einer Malware-Datei auf Ihrem Computer

Starten Sie Ihren Computer in normalen Modus. Die Befolgung dieser Schritte sollte beim Entfernen jeglicher Malware von Ihrem Computer helfen. Beachten Sie, dass die manuelle Entfernung von Bedrohungen fortgeschritten Computerfähigkeiten voraussezt. Es wird empfohlen, die Entfernung von Malware Antivirus- und Anti-Malware-Programmen zu überlassen. Diese Schritte könnten bei fortgeschrittenen Malwareinfektionen nicht funktionieren. Es ist wie immer besser, eine Infektion zu vermeiden, anstatt zu versuchen, Malware danch zu entfernen. Um Ihren Computer sicher zu halten, stellen Sie sicher, dass Sie die neuesten Updates des Betriebssystems installieren und Antivirus-Software benutzen.

Um sicher zu sein, dass Ihr Computer frei von Malware-Infektionen ist, empfehlen wir einen Scan mit Malwarebytes.

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Über den Autor:

Tomas Meskauskas

Meine Leidenschaft gilt der Computersicherheit und -technologie. Ich habe mehr als 10 Jahre Erfahrung in verschiedenen Unternehmen im Zusammenhang mit der Lösung computertechnischer Probleme und der Internetsicherheit. Seit 2010 arbeite ich als Autor und Redakteur für PCrisk. Folgen Sie mir auf Twitter und LinkedIn, um über die neuesten Bedrohungen der Online-Sicherheit informiert zu bleiben. Lesen Sie mehr über den Autor.

Das Sicherheitsportal PCrisk wurde von vereinten Sicherheitsforschern entwickelt, um Computeranwender über die neuesten Online-Sicherheitsbedrohungen aufzuklären. Weitere Informationen über die Autoren und Forscher, die bei PCrisk arbeiten, finden Sie auf unserer Kontaktseite.

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Plattform: Windows

Bewertung des Herausgebers für Malwarebytes:
Ausgezeichnet!

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