KMSPico Virus

Auch bekannt als: KMSPico malware
Verbreitung: Niedrig
Schadenshöhe: Stark

KMSPico Virus Entfernungsleitfaden

Was ist KMSPico?

KMSPico, entwickelt von Cyberkriminellen, ist ein Tool, das Benutzern die Aktivierung ihres Windows Betriebssystems kostenlos ermöglicht. Das KMS (Key Management System) ist grundsätzlich eine Technologie, die die Aktivierung bestimmter Dienste über ein lokales Netzwerk ermöglicht. KMS ermöglicht die Aktivierung ohne sich mit Microsoft Servern zu verbinden und wird typischerweise von Firmen benutzt, die viele Computer haben, die mit einem lokalen Netzwerk/Server verbunden sind. KMSPico umgeht den gesamten Prozess und ersetzt einfach den bestehenden Schlüssel mit einem neuen. Indem ein neuer Schlüssel erzeugt wird, verschiebt das KMSPico Tool die Windows Aktivierung (typischerweise um 180 Tage).

KMSPico adware

KMSPico ist kein legitimes Tool und wird von Cyberkriminellen entwickelt und nicht von der Microsoft Corporation. Daher verletzt die Nutzung dieses Tools die Nutzungsbestimmungen des Windows Betriebssystems. Außerdem wird es oft über dubiose Webseiten verbreitet, die bösartige Inhalte beinhalten. Diese Seiten zeigen infektiöse ausführbare Dateien, wie KMSPico. Anstatt KMSPico Funktionen auszuführen, werden Benutzer oft verführt, Schadsoftware herunterzuladen und auszuführen. Außerdem fordern die Entwickler von KMSPico Benutzer auf, installierten Antivirus Anwendungen zu deaktivieren. Obwohl sie behaupten, dass das Tool virenfrei ist, ist dies eine dubiose Behauptung - Anfragen Anti-Spähsoftware Programme zu deaktivieren, weist auf eine potenzielle Verbreitung von Schadsoftware hin. Aus diesen Gründen, sollte das KMSPico nie benutzt werden. Windows und MS Office sollten nur mit einem echten Schlüssel aktiviert werden, der von Microsoft bereitgestellt wird.

Wie oben erwähnt, fördern bösartige Webseiten oft Schadsoftware. Es gibt viele potenzielle Infektionen - Kryptowährung Schürfer, werbefinanzierte Software, Browserentführer und andere potenziell unerwünschte Programme (PUPs). Bösartige Kryptowährung Schürfer missbrauchen eigentlich die Systemressourcen, um Kryptowährungen ohne die Zustimmung von Benutzern zu schürfen. Die Gegenwart solcher Anwendungen reduziert die Systemleistung erheblich. Für weitere Informationen über dubiose Kryptowährung Schürfer, klicken Sie hier. Werbefinanzierte Software-artige Anwendungen werden eigentlich entwickelt, um störende Werbung zu liefern (Coupons, Banner, Pop-ups und so weiter). Um das zu erreichen, benutzen die Entwickler werbefinanzierter Software Tools, die die Platzierung grafischer Inhalte von Drittparteien auf jeder Seite ermöglichen. Die Werbung versteckt daher oft Inhalte von besuchten Webseiten, wodurch sich die Surferfahrung deutlich verringert. Außerdem leitet störende Werbung oft auf bösartige Webseiten weiter und/oder führt Skripte aus, die Schadsoftware herunterladen/installieren. Daher kann sogar einmaliges Anklicken zu hochriskanten Computerinfektionen führen. Browserentführer infiltrieren Internetbrowser (typischerweise Internet Explorer, Google Chrome, Mozilla Firefox) und fördern falsche Suchmaschinen. Diese Entführer weisen zum Beispiel die neue URL Registerkarte, Homepage und Standardsuchmaschine-Browsereinstellungen, spezifischen URLs zu. Des Weiteren ordnen Sie Browser-Einstellungen wieder zu, wenn Versuche unternommen werden, sie zu ändern. Daher wird es für Benutze unmöglich, Browser wieder auf den alten Zustand zurückzusetzen und sie werden gezwungen, betrügerische Seiten zu besuchen. Werbefinanzierte Software, Browserentführer und andere potenziell unerwünschte Programme, sammeln wahrscheinlich auch verschiedene, sensible Daten. Die Liste der gesammelten Daten beinhaltet (aber nicht ausschließlich) Anschläge, URLs besuchter Internetseiten, angesehene Seiten, Suchanfragen, Internet Protokoll (IP) Adressen und Internet Dienstanbieter (ISPs). Die gesammelten Informationen beinhalten oft private Daten, die Kriminelle an Dritte verkaufen. Diese Personen erzeugen Gewinne, indem sie persönliche Daten missbrauchen. Datenverfolgung kann zu ernsthaften Datenschutzproblemen, oder sogar Identitätsdiebstahl führen. Potenziell unerwünschten Programme sollten sofort deinstalliert werden. Einige PUPs werden versteckt und Benutzer können sie nicht manuell entfernen. Daher raten wir Ihnen dringend, Ihren Computer mit einem legitimen Antivirus-/Anti-Spähsoftware-Programm zu scannen, um alle PUPs und jegliche Überreste zu entfernen.

Zusammenfassung der Bedrohung:
Name KMSPico malware
Bedrohungsart Fernzugriffstool, Trojaner, Spyware
Entdeckte Namen (KMSpico v.10.2.0.zip)
Avast (Win32:PUP-gen [PUP]), BitDefender (Application.Hacktool.KMSAuto.N), ESET-NOD32 (a variant of MSIL/HackTool.IdleKMS.E potentially unsafe), Kaspersky (HackTool.MSIL.KMSAuto.dh), Full List (VirusTotal)
Symptome Fernzugriffstools erlauben es Verbrechern das System aus der Ferne zu manipulieren und verschiedene Aufgaben, ohne die Einwilligung des Benutzers, auszuführen.
Verbreitungsmethoden Infizierte E-Mail Anhänge, bösartige online Werbung, Social Engineering, Software-Cracks, Bündelung.
Schaden Gestohlene Bankinformationen, Passwörter, Identitätsdiebstahl, Hinzufügen des Computers des Opfers zu einen Bot-Net, Malwareinfektionen.
Entfernung

Um KMSPico malware zu entfernen, empfehlen unsere Malware-Forscher, Ihren Computer mit Spyhunter zu scannen.
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Der kostenlose Scanner überprüft, ob Ihr Computer infiziert ist. Um Malware zu entfernen, müssen Sie die Vollversion von Spyhunter erwerben.

Wie bei KMSPico, bieten einige PUPs nützliche Funktionen, aber sie werden nur entwickelt, um Gewinne für die Entwickler zu erzeugen. Behauptungen, „nützliche Funktionen“ zu bieten, sind lediglich Versuche, Benutzer zur Installation zu verleiten oder sie daran zu hindern, Software zu deinstallieren. Anstatt irgendeinen Mehrwert zu bieten, stellen PUPs eine direkte Bedrohung Ihrer Privatsphäre und Internetsurfsicherheit dar.

Wie hat KMSPico meinen Computer infiltriert?

KMSPico hat eine offizielle Downloadseite, aber sie wird oft über bösartige Webseiten verbreitet. Tatsächlich fördern diese Download-Webseiten Dritter KMSPico lediglich - sie nennen entweder bösartige Anwendungen KMSPico oder sie entwickeln inoffizielle Downloader/Installer, die betrügerische Software „bündeln“. „Bündelung“ ist die heimliche Installation von potenziell unerwünschten Programmen, gemeinsam mit regulärer Software/Apps. Die Entwickler verstecken „gebündelte“ Programme innerhalb der „Benutzerdefiniert/Erweitert“ Einstellungen (oder anderen Abschnitten) der Download-/Installationsprozesse. Viele Benutzer übereilen diese Prozesse, überspringen Schritte. Dadurch setzen sie ihr System verschiedenen Infektionsrisiken aus. Die Entwickler von KMSPico fordern Benutzer auf, Antivirus-Anwendungen zu deaktivieren, wodurch KMSPico auch dubiose Programme „bündeln“ könnte.

Wie kann man die Installation von Malware vermeiden?

Der Hauptgrund für Computerinfektionen ist ein Mangel an Wissen und fahrlässiges Verhalten. Der Schlüssel zur Computersicherheit ist Vorsicht. Daher sollten Sie beim Surfen im Internet vorsichtig sein und besonders beim Download/der Installation von Software. Benutzen Sie nur legitime Anwendungen, die nicht von Cyberkriminellen entwickelt wurden. Sie sollten außerdem Ihre Software nur von offiziellen Quellen herunterladen und vorzugsweise unter Nutzung eines direkten Download-Links. Download-/Installer Dritter werden durch die „Bündelungsmethode“ zu Geld gemacht - benutzen Sie diese Tools nicht. Außerdem investieren Cyberkriminelle viele Ressourcen in die Entwicklung störender Werbung - die meiste erscheint legitim und zu bestimmen, ob diese Werbung von einer besuchten (legitimen) Webseite stammt, ist praktisch unmöglich. Sobald sie angeklickt wurde, leitet sie auf dubiose Seiten weiter (Glücksspiele, Umfragen, Pornografie und so weiter). Die Anzeige dieser Werbung weist auf eine potenzielle Computerinfektion hin. Wenn Sie sie sehen, entfernen Sie sofort alle verdächtigen Apps/Browser Programmerweiterungen und scannen Sie das gesamte System mit einem legitimen Antivirus-Programm.

Sofortige automatische Entfernung von KMSPico malware: Die manuelle Entfernung einer Bedrohung kann ein langer und komplizierter Prozess sein, der fortgeschrittene Computerkenntnisse voraussetzt. Spyhunter ist ein professionelles, automatische Malware-Entfernungstool, das zur Entfernung von KMSPico malware empfohlen wird. Laden Sie es herunter, indem Sie auf die untenstehende Schaltfläche klicken:
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Schnellmenü:

Wie entfernt man Malware manuell?

Die manuelle Entfernung einer Bedrohung ist ein komplizierter Prozess und es ist gewöhnlich besser, wenn Antivirus- oder Anti-Malware-Programme es automatisch machen. Um diese Malware zu entfernen, empfehlen wir Spyhunter zu verwenden. Wenn Sie Malware manuell entfernen möchten, müssen Sie zunächst den Namen der Malware identifizieren, die Sie entfernen möchten. Hier ist ein Beispiel eines verdächtigen Programms, das auf dem Computer eines Benutzers ausgeführt wird:

malicious process running on user's computer sample

Wenn Sie die Liste von Programmen geprüft haben, die auf Ihrem Computer laufen, zum Beipiel mit dem Task-Manager, und ein Programm identifiziert haben, das verdächtig aussieht, sollten Sie mit diesen Schritten fortfahren:

manual malware removal step 1 Laden Sie ein Programm namens Autoruns herunter. Dieses Programm zeigt Auto-Start Anwendungen, Register und Dateisystem Standorte.

screenshot of autoruns application

manual malware removal step 2Starten Sie Ihren Computer im abgesicherten Modus:

Windows XP und Windows 7 Nutzer: Starten Sie Ihren Computer im abgesicherten Modus. Klicken Sie auf Start, klicken Sie auf Herunterfahren, klicken Sie auf OK. Während Ihr Computer neu startet, drücken Sie die F8 Taste auf Ihrer Tastatur mehrmals bis Sie das Windows Erweiterte Optionen Menü sehen. Wählen Sie dann Abgesicherter Modus mit Netzwerktreibern aus der Liste.

Safe Mode with Networking

Das Video zeigt, wie man Windows 7 im "Abgesicherten Modus mit Netzwerktreibern" startet:

Windows 8 Nutzer: Gehen Sie auf den Windows 8 Startbildschirm, geben Sie Erweitert ein und wählen Sie Einstellungen in den Suchergebnissen aus. Klicken Sie auf Erweiterte Startoptionen, wählen Sie Erweiterten Start im geöffneten "Allgemeine PC Einstellungen" Fenster. Ihr Computer wird jetzt in das "Erweiterte Startoptionen Menü" starten. Klicken Sie auf das "Problembehandlung" Feld, dann klicken Sie auf "Erweiterte Optionen". Auf dem erweiterte Optionen Bildschirm, klicken Sie auf "Starteinstellungen". Klicken Sie auf "Neustart". Ihr PC wird in den Starteinstellungen Bildschirm starten. Drücken Sie "5" um im Abgesicherten Modus mit Netzwerktreibern zu starten.

Windows 8 Safe Mode with networking

Das Video zeigt, wie man Windows 8 im "Abgesicherten Modus mit Netzwerktreibern" startet:

Windows 10 Nutzer: Klicken Sie auf das Windows Logo und wählen Sie die Power Schaltfläche. Im geöffneten Menü klicken Sie auf "Neu starten", während Sie die "Umschalttaste" auf Ihrer Tastatur gedrück halten. Im "Eine Option wählen" Fenster klicken Sie auf "Fehlerdiagnose", wählen Sie dann "Erweiterte Optionen". Im erweiterte Optionen Menü, wählen Sie "Starteinstellungen" und klicken Sie auf das "Neu starten" Feld. Im folgenden Fenster sollten Sie die "F5" Taste Ihrer Tastatur drücken. Das wird Ihr Betriebssystem im Abgesicherten Modus mit Netzwerktreibern neu starten.

windows 10 safe mode with networking

Das Video zeigt, wie man Windows 10 im "Abgesicherten Modus mit Netzwerktreibern" startet:

 

manual malware removal step 3Extrahieren Sie das Download-Archiv und führen Sie Die Datei Autoruns.exe aus.

extract autoruns.zip and run autoruns.exe

manual malware removal step 4In der Anwendung Autoruns, klicken Sie auf "Optionen" oben und entfernen Sie das Häkchen bei den Optionen "Leere Standorte entfernen" und "Windowseinträge verstecken". Nach diesem Prozess, klicken Sie auf das Symbol "Aktualisieren".

Click 'Options' at the top and uncheck 'Hide Empty Locations' and 'Hide Windows Entries' options

manual malware removal step 5Prüfen Sie die Liste der Autoruns Anwendung und finden Sie die Malware Datei, die Sie entfernen möchten.

Sie sollten ihren vollständigen Pfad und Namen aufschreiben. Beachten Sie, dass einige Malware ihre Prozessnamen und legitimen Prozessnamen von Windows versteckt. Jetzt ist es sehr wichtig, dass Sie keine Systemdateien entfernen. Nachdem Sie das verdächtige Programm gefunden haben, das Sie entfernen möchten, machen Sie einen Rechtsklick über den Namen und wählen Sie "Löschen".

locate the malware file you want to remove

Nachdem die Malware durch die Autoruns Anwendung entfernt wurde (dies stellt sicher, dass die Malware sich beim nächsten Hochfahren des Systems nicht automatisch ausführt), sollten Sie nach dem Namen der Malware auf Ihrem Computer suchen. Stellen Sie sicher, dass Sie alle versteckten Dateien und Ordner aktivieren bevor Sie fortfahren. Wenn Sie die Datei oder Malware gefunden haben, entfernen Sie diese.

searching for malware file on your computer

Starten Sie Ihren Computer in normalen Modus. Die Befolgung dieser Schritte sollte beim Entfernen jeglicher Malware von Ihrem Computer helfen. Beachten Sie, dass die manuelle Entfernung von Bedrohungen fortgeschritten Computerfähigkeiten voraussezt. Es wird empfohlen, die Entfernung von Malware Antivirus- und Anti-Malware-Programmen zu überlassen. Diese Schritte könnten bei fortgeschrittenen Malwareinfektionen nicht funktionieren. Es ist wie immer besser, eine Infektion zu vermeiden, anstatt zu versuchen, Malware danch zu entfernen. Um Ihren Computer sicher zu halten, stellen Sie sicher, dass Sie die neuesten Updates des Betriebssystems installieren und Antivirus-Software benutzen.

Um sicher zu sein, dass Ihr Computer frei von Malware-Infektionen ist, empfehlen wir einen Scan mit Spyhunter.