Vermeiden Sie den Verlust Ihres E-Mail Kontos durch Xerox Scanned Document Scam E-Mails

Auch bekannt als: Mögliche Malware-Infektionen
Verbreitung: Niedrig
Schadenshöhe: Mittel

"Xerox Scanned Document Email Scam" Entfernungsleitfaden

Was ist die "Xerox Scanned Document" Betrugs-E-Mail?

"Xerox Scanned Document Email Scam" bezieht sich auf eine Phishing-E-Mail-Spam-Kampagne. Der Begriff "Spam-Kampagne" bezeichnet eine Massenoperation, bei der Tausende von betrügerischen E-Mails versendet werden. In den Briefen, die im Rahmen dieser Spam-Kampagne verteilt werden, wird behauptet, dass die Empfänger ein gescanntes Dokument erhalten haben, und um es abzurufen, werden sie angewiesen, auf den angegebenen Link zu klicken. Darüber hinaus werden die Scam-E-Mails mit "© 2020 Microsoft Corporation" abgeschlossen. Alle Rechte vorbehalten", was implizieren soll, dass diese Mail von Microsoft stammt. Es muss betont werden, dass diese E-Mails in keiner Weise mit der tatsächlichen Microsoft Corporation in Verbindung stehen. Darüber hinaus werben die Briefe für eine Phishing-Webseite, auf der die dort eingegebenen Daten gesammelt werden sollen.

Xerox Scanned Document email spam campaign

Die "Xerox Scanned Document"-Scan-E-Mails behaupten, dass die Empfänger ein Dokument erhalten haben, das "mit einem Xerox WorkCentre-Multifunktionsgerät im Microsoft Exchange Portal" versandt wurde. Um auf das Dokument zuzugreifen, werden die Empfänger angewiesen, die aufgelistete URL zu besuchen und/oder auf die Schaltfläche "Dokument abrufen" zu klicken. Wie in der Einleitung erwähnt, ist die E-Mail angeblich von Microsoft signiert - was falsch ist und die oben genannte Firma in keiner Weise mit diesen Briefen in Verbindung steht. Der von dieser Spam-Kampagne beworbene Link führt zu einer Phishing-Webseite, die als die Registrierungs-/Anmeldungsseite der Outlook-Adware getarnt ist. Diese Webseite dient dazu, die von den Benutzern eingegebenen Informationen aufzuzeichnen; daher werden die dort eingegebenen E-Mail-Anmeldedaten (d.h. E-Mail-Adresse und Passwort) an die Betrüger weitergeleitet. E-Mail-Konten sind von besonderem Interesse für Cyberkriminelle, da sie häufig mit anderen Konten verbunden sind, z. B. mit sozialen Netzwerken, sozialen Medien, Streaming-Diensten, Datenspeicherung und -übertragung, E-Commerce, Online-Geldüberweisungen, digitalen Brieftaschen, Bankgeschäften und vielen anderen. Durch gestohlene Postkonten können Betrüger Zugang zu verschiedenen damit verbundenen Konten erhalten und diese kapern. Um zu erläutern, wie einige dieser Konten missbraucht werden können: Kommunikationskonten (z.B. soziale Konten, Nachrichtenkonten usw.) können von den Kriminellen benutzt werden, um von Kontakten/Freunden um Kredite zu bitten und/oder um Malware zu verbreiten (durch den Austausch infektiöser Dateien) - unter dem Deckmantel des wahren Eigentümers. Sollten besonders sensible und/oder kompromittierende Inhalte auf Datenspeicherkonten gefunden werden, können diese gegen Lösegeld festgehalten werden - unter Androhung der Veröffentlichung und/oder des Verkaufs an Konkurrenten des Opfers. Konten, die direkt mit Finanzen zu tun haben (z.B. Bankgeschäfte, Geldüberweisungen usw.) oder auf denen finanzielle Informationen gespeichert sind (z.B. E-Commerce und solche, die bezahlte Dienstleistungen anbieten) - können missbraucht werden, um betrügerische Transaktionen durchzuführen und/oder Online-Käufe zu tätigen. Zusammenfassend lässt sich sagen, dass das Vertrauen in die "Xerox Scanned Document"-E-Mails zu schwerwiegenden Datenschutzproblemen, finanziellen Verlusten und sogar zu Identitätsdiebstahl führen kann. Wenn bereits Versuche unternommen wurden, sich über diese Phishing-Website anzumelden, müssen die E-Mail und alle damit verbundenen Konto-Zugangsdaten (d.h. Passwörter) sofort geändert werden. Es wird auch empfohlen, den offiziellen Support aller potenziell gefährdeten Konten zu kontaktieren.

Zusammenfassung der Bedrohung:
Name Xerox Scanned Document Email Scam
Art der Bedrohung
Phishing, Betrug, Social Engineering, Schwindel
Falsche Behauptung E-Mails behaupten, dass Benutzer ein gescanntes Dokument erhalten haben
Tarnung Microsoft Corporation
Symptome Unbefugte Online-Käufe, geänderte Online-Kontopasswörter, Identitätsdiebstahl, illegaler Zugriff auf den Computer.
Verbreitungsmethoden Betrügerische E-Mails, abtrünnige Online-Popup-Anzeigen, Techniken zur Vergiftung von Suchmaschinen, falsch geschriebene Domänen.
Schaden Verlust von sensiblen privaten Informationen, Geldverlust, Identitätsdiebstahl.
Entfernung

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"SendGrid Email Scam", "Your account has encountered an error 505", "OneDrive Email Scam", "SharePoint Email Scam" und "Server Notification" sind einige Beispiele für andere Phishing-Spam-Kampagnen. E-Mails, die während dieser Vorgänge verschickt werden, sind in der Regel als "offiziell", "dringend", "wichtig", "Priorität" und so weiter getarnt. Diese Briefe können jedoch auch für andere Betrügereien verwendet werden. Darüber hinaus werden Spam-Kampagnen auch zur Verbreitung von Malware (z.B. Trojaner, Ransomware, usw.) eingesetzt. Unabhängig davon, was Betrugs-E-Mails versprechen, anbieten, erbitten oder fordern, das Endziel ist dasselbe - Profit für die dahinter stehenden Betrüger / Cyberkriminellen zu generieren. Es wird daher dringend empfohlen, bei eingehenden E-Mails Vorsicht walten zu lassen.

Wie infizieren Spam-Kampagnen Computer?

Systeme werden durch virulente Dateien infiziert, die über Spam-Kampagnen verbreitet werden. Diese E-Mails enthalten Download-Links zu bösartigen Dateien und/oder die Dateien werden einfach an die Briefe angehängt. Virulente Dateien können in verschiedenen Formaten vorliegen, z.B. in Archiven (ZIP, RAR usw.), ausführbaren Dateien (.exe, .run usw.), Microsoft Office- und PDF-Dokumenten, JavaScript usw. Wenn diese Dateien ausgeführt, ausgeführt oder anderweitig geöffnet werden, wird der Infektionsprozess (d.h. Download/Installation von Malware) ausgelöst. Beispielsweise verursachen Microsoft Office-Dokumente Infektionen, indem sie bösartige Makrobefehle ausführen. In MS Office-Versionen, die vor 2010 veröffentlicht wurden - beginnt dieser Prozess in dem Moment, in dem ein Dokument geöffnet wird. Die neueren Programme (die nach 2010 veröffentlicht wurden) verfügen jedoch über den Modus "Geschützte Ansicht", der die automatische Ausführung von Makros verhindert. Wenn ein Dokument in diesen Versionen geöffnet wird, werden die Benutzer gebeten, Makrobefehle zu aktivieren (d.h. Bearbeitung/Inhalt zu aktivieren). Daher werden Infektionsprozesse nur dann ausgelöst, wenn Makros manuell aktiviert werden.

Wie lässt sich die Installation von Malware vermeiden?

Verdächtige und/oder irrelevante E-Mails dürfen nicht geöffnet werden, insbesondere keine darin gefundenen Links oder Dateianhänge, da dies zu einer hochriskanten Systeminfektion führen kann. Außerdem wird empfohlen, nur Microsoft Office-Versionen zu verwenden, die nach 2010 veröffentlicht wurden. Malware wird jedoch auch über dubiose Download-Kanäle (z.B. inoffizielle und kostenlose File-Hosting-Webseiten, Peer-to-Peer-Sharing-Netzwerke und andere Downloadprogramme von Drittanbietern), illegale Aktivierungswerkzeuge ("Cracking") und unzulässige Updateprogramme verbreitet. Es wird daher empfohlen, von offiziellen/vertrauenswürdigen Quellen herunterzuladen, sowie aktive und aktualisierte Produkte mit Werkzeugen oder Funktionen, die von legitimen Entwicklern zur Verfügung gestellt werden. Um die Integrität der Geräte und die Sicherheit der Benutzer zu gewährleisten, ist es von entscheidender Bedeutung, eine zuverlässige Antiviren-/Anti-Spyware-Suite zu installieren und auf dem neuesten Stand zu halten. Diese Software muss verwendet werden, um regelmäßige System-Scans durchzuführen und erkannte/potenzielle Bedrohungen zu entfernen, um erkannte Bedrohungen zu beseitigen. Wenn Sie bereits bösartige Anhänge geöffnet haben, empfehlen wir, einen Scan mit Malwarebytes auszuführen, um eingedrungene Malware automatisch zu entfernen.

Text, der in dem E-Mail-Brief "Xerox Scanned Document" präsentiert wird:

Thema: Xerox Scanned Document: Wichtige Anmerkungen zur Unternehmensrichtlinie

     

Zu Händen: **********

     

Sie haben ein wichtiges, mit ********** gekennzeichnetes Dokument.

     

Es wurde gescannt und Ihnen [**********] mit einem Xerox WorkCentre-Multifunktionsgerät auf dem Microsoft Exchange Portal zugeschickt.

     

Für weitere **********-spezifische Informationen, die sich auf Sie beziehen, besuchen Sie bitte **********

     

Dokument abrufen

     

© 2020 Microsoft Corporation. Alle Rechte vorbehalten.

Screenshot der Phishing-Webseite, getarnt als die Anmeldungs-/Anmeldungsseite der Outlook-Webanwendung:

Xerox Scanned Document email scam promoted phishing website

Sofortige automatische Entfernung von Mögliche Malware-Infektionen: Die manuelle Entfernung einer Bedrohung kann ein langer und komplizierter Prozess sein, der fortgeschrittene Computerkenntnisse voraussetzt. Malwarebytes ist ein professionelles, automatische Malware-Entfernungstool, das zur Entfernung von Mögliche Malware-Infektionen empfohlen wird. Laden Sie es herunter, indem Sie auf die untenstehende Schaltfläche klicken:
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Schnellmenü:

Wie entfernt man Malware manuell?

Die manuelle Entfernung einer Bedrohung ist eine komplizierte Aufgabe und es ist gewöhnlich besser, wenn Antivirus- oder Anti-Malware-Programme es automatisch machen. Um diese Malware zu entfernen, empfehlen wir Malwarebytes  zu verwenden. Wenn Sie Malware manuell entfernen möchten, müssen Sie zunächst den Namen der Malware identifizieren, die Sie entfernen möchten. Hier ist ein Beispiel eines verdächtigen Programms, das auf dem Computer eines Benutzers ausgeführt wird:

malicious process running on user's computer sample

Wenn Sie die Liste von Programmen geprüft haben, die auf Ihrem Computer laufen, zum Beipiel mit dem Task-Manager, und ein Programm identifiziert haben, das verdächtig aussieht, sollten Sie mit diesen Schritten fortfahren:

manual malware removal step 1 Laden Sie ein Programm namens Autoruns herunter. Dieses Programm zeigt Auto-Start Anwendungen, Register und Dateisystem Standorte.

screenshot of autoruns application

manual malware removal step 2Starten Sie Ihren Computer im abgesicherten Modus:

Windows XP und Windows 7 Nutzer: Starten Sie Ihren Computer im abgesicherten Modus. Klicken Sie auf Start, klicken Sie auf Herunterfahren, klicken Sie auf OK. Während Ihr Computer neu startet, drücken Sie die F8 Taste auf Ihrer Tastatur mehrmals bis Sie das Windows Erweiterte Optionen Menü sehen. Wählen Sie dann Abgesicherter Modus mit Netzwerktreibern aus der Liste.

Safe Mode with Networking

Das Video zeigt, wie man Windows 7 im "Abgesicherten Modus mit Netzwerktreibern" startet:

Windows 8 Nutzer: Gehen Sie auf den Windows 8 Startbildschirm, geben Sie Erweitert ein und wählen Sie Einstellungen in den Suchergebnissen aus. Klicken Sie auf Erweiterte Startoptionen, wählen Sie Erweiterten Start im geöffneten "Allgemeine PC Einstellungen" Fenster. Ihr Computer wird jetzt in das "Erweiterte Startoptionen Menü" starten. Klicken Sie auf das "Problembehandlung" Feld, dann klicken Sie auf "Erweiterte Optionen". Auf dem erweiterte Optionen Bildschirm, klicken Sie auf "Starteinstellungen". Klicken Sie auf "Neustart". Ihr PC wird in den Starteinstellungen Bildschirm starten. Drücken Sie "5" um im Abgesicherten Modus mit Netzwerktreibern zu starten.

Windows 8 Safe Mode with networking

Das Video zeigt, wie man Windows 8 im "Abgesicherten Modus mit Netzwerktreibern" startet:

Windows 10 Nutzer: Klicken Sie auf das Windows Logo und wählen Sie die Power Schaltfläche. Im geöffneten Menü klicken Sie auf "Neu starten", während Sie die "Umschalttaste" auf Ihrer Tastatur gedrück halten. Im "Eine Option wählen" Fenster klicken Sie auf "Fehlerdiagnose", wählen Sie dann "Erweiterte Optionen". Im erweiterte Optionen Menü, wählen Sie "Starteinstellungen" und klicken Sie auf das "Neu starten" Feld. Im folgenden Fenster sollten Sie die "F5" Taste Ihrer Tastatur drücken. Das wird Ihr Betriebssystem im Abgesicherten Modus mit Netzwerktreibern neu starten.

windows 10 safe mode with networking

Das Video zeigt, wie man Windows 10 im "Abgesicherten Modus mit Netzwerktreibern" startet:

 manual malware removal step 3Extrahieren Sie das Download-Archiv und führen Sie Die Datei Autoruns.exe aus.

extract autoruns.zip and run autoruns.exe

manual malware removal step 4In der Anwendung Autoruns, klicken Sie auf "Optionen" oben und entfernen Sie das Häkchen bei den Optionen "Leere Standorte entfernen" und "Windowseinträge verstecken". Nach diesem Prozess, klicken Sie auf das Symbol "Aktualisieren".

Click 'Options' at the top and uncheck 'Hide Empty Locations' and 'Hide Windows Entries' options

manual malware removal step 5Prüfen Sie die Liste der Autoruns Anwendung und finden Sie die Malware Datei, die Sie entfernen möchten.

Sie sollten ihren vollständigen Pfad und Namen aufschreiben. Beachten Sie, dass einige Malware ihre Prozessnamen und legitimen Prozessnamen von Windows versteckt. Jetzt ist es sehr wichtig, dass Sie keine Systemdateien entfernen. Nachdem Sie das verdächtige Programm gefunden haben, das Sie entfernen möchten, machen Sie einen Rechtsklick über den Namen und wählen Sie "Löschen".

locate the malware file you want to remove

Nachdem die Malware durch die Autoruns Anwendung entfernt wurde (dies stellt sicher, dass die Malware sich beim nächsten Hochfahren des Systems nicht automatisch ausführt), sollten Sie nach dem Namen der Malware auf Ihrem Computer suchen. Stellen Sie sicher, dass Sie alle versteckten Dateien und Ordner aktivieren bevor Sie fortfahren. Wenn Sie die Datei oder Malware gefunden haben, entfernen Sie diese.

searching for malware file on your computer

Starten Sie Ihren Computer in normalen Modus. Die Befolgung dieser Schritte sollte beim Entfernen jeglicher Malware von Ihrem Computer helfen. Beachten Sie, dass die manuelle Entfernung von Bedrohungen fortgeschritten Computerfähigkeiten voraussezt. Es wird empfohlen, die Entfernung von Malware Antivirus- und Anti-Malware-Programmen zu überlassen. Diese Schritte könnten bei fortgeschrittenen Malwareinfektionen nicht funktionieren. Es ist wie immer besser, eine Infektion zu vermeiden, anstatt zu versuchen, Malware danch zu entfernen. Um Ihren Computer sicher zu halten, stellen Sie sicher, dass Sie die neuesten Updates des Betriebssystems installieren und Antivirus-Software benutzen.

Um sicher zu sein, dass Ihr Computer frei von Malware-Infektionen ist, empfehlen wir einen Scan mit Malwarebytes.

Über den Autor:

Tomas Meskauskas

Meine Leidenschaft gilt der Computersicherheit und -technologie. Ich habe mehr als 10 Jahre Erfahrung in verschiedenen Unternehmen im Zusammenhang mit der Lösung computertechnischer Probleme und der Internetsicherheit. Seit 2010 arbeite ich als Autor und Redakteur für PCrisk. Folgen Sie mir auf Twitter und LinkedIn, um über die neuesten Bedrohungen der Online-Sicherheit informiert zu bleiben. Lesen Sie mehr über den Autor.

Das Sicherheitsportal PCrisk wurde von vereinten Sicherheitsforschern entwickelt, um Computeranwender über die neuesten Online-Sicherheitsbedrohungen aufzuklären. Weitere Informationen über die Autoren und Forscher, die bei PCrisk arbeiten, finden Sie auf unserer Kontaktseite.

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